Mittwoch, 18. Oktober 2017
Notruf: 112

02.10.2017

Küche brennt

Feuer in Ferienhaussiedlung in Heede

Von Anna Heidtmann

brand heede 201710031158 full

brand heede2 201710031158 fullbrand heede see 201710031158 full

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Haus mit einem Hochdrucklüfter vom Qualm befreit. Foto: Anna Heidtmann

heid Heede. Zu einem Brand ist es am Montagabend in Heede gekommen. In einem Ferienhaus an der Störtebeckerstraße unweit des Heeder Sees brannte eine Küche.

Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte, musste sie gegen 17.30 Uhr einen Brand in der Küche des Hauses löschen. Der Einsatz, zu dem 30 Mann ausgerückt waren, konnte schnell beendet werden, da der Brandherd schnell lokalisiert worden war. Personen kamen laut Feuerwehr nicht zu Schaden. Über die Ursache und die Schadenshöhe konnte noch keine Aussage gemacht werden

24.09.2017

130 Leute im Einsatz

Positive Manöverkritik nach Feuerwehrgroßübung in Dörpen

In der Lackierhalle wurde eine Person gerettet und das Feuer mit Löschschaum erstickt. Foto: Jens Sieversfeuerwehruebung doerpen 201709240830 full

feuerwehruebung doerpen 201709240830 full 1feuerwehruebung doerpen 201709240830 full 4feuerwehruebung doerpen 201709240831 fullfeuerwehruebung doerpen 201709240831 full 2

jsie Dörpen. Positiv ist die Manöverkritik nach der Großübung der Feuerwehren der Samtgemeinde (SG) Dörpen auf dem Gelände der Firma Schornsteintechnik Poll ausgefallen. Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte beteiligt.

Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg dankte allen anwesenden Einsatzkräften für den Einsatz. Ein großer Dank galt auch dem Planungsteam, das die Übung vorbereitet hatte, sowie Firmenchef Rainer Poll, der seine Firma als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte. SG-Bürgermeister Hermann Wocken (CDU) zeigte sich sichtlich begeistert von der Schlagkraft der Dörpener Feuerwehren.

Wie bereits kurz berichtet, hatten die fünf Feuerwehren der SG Dörpen den Ernstfall geprobt. Das Übungsszenario hatte ein Feuer im Dörpener Industriegebiet mit insgesamt acht Vermissten vorgesehen. Mit einem Großaufgebot waren die Feuerwehren Dörpen, Kluse, Heede, Dersum sowie die Werkfeuerwehr von UPM Nordland Papier angerückt. Im Einsatz waren auch die Technische Einsatzleitung Nord (TEL) des Landkreises Emslandes, sowie die „Schnelle Einsatzgruppe“ (SEG).

Dem Szenario zufolge war es aufgrund einer durch Schweißarbeiten ausgelösten Verpuffung im Bereich des vollautomatischen Hochregallagers bei Poll zu einer starken Rauchentwicklung und eines Brandes gekommen. Die Mitarbeiter in der 30 x 50 Meter großen Werkshalle konnten sich nicht mehr in Sicherheit bringen. Erschwerend hinzu kam die Brandausbreitung über die Lüftungsanlage, die durch alle Werkshallen verläuft. Auf einer Freifläche vor der Halle kam es aufgrund einer Panik zu einem folgenschweren Unfall, wobei ein Mensch unter einem Container und ein weiterer zwischen einem Gabelstapler und dem Container eingeklemmt wurde.

Gegen 18.50 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Dörpen mit dem Stichwort „Auslösung automatischer Brandmeldeanlage“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe für die Feuerwehr Dörpen auf „Industrie- und Gewerbebrand“ erhöht. Nach Erkundung stellte sich heraus, dass mehrere Menschen in der Halle des Hochregallagers eingeschlossen und vermisst wurden. Aufgrund der benötigten Atemschutzgeräteträger sowie der Gefahr der Brandausbreitung entschied sich die Einsatzleitung, Großalarm für die Feuerwehren Kluse, Heede, Dersum, Nordland-Werksfeuerwehr, der TEL Emsland Nord sowie der SEG 1 Nord auszulösen. Für eine strukturierte Vorgehensweise bei solchen Einsatzszenarien wurden vier Einsatzabschnitte festgelegt. Ein Verletztensammelplatz wurde eingerichtet und eine Funkkanaltrennung je Einsatzabschnitt durchgeführt.

Im Einsatzabschnitt zwei und drei rüsteten sich sofort mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz aus und gingen in die durch Rauchbomben verqualmte Halle vor, um nach Vermissten zu suchen. Eine Wasserversorgung wurde über zwei Fahrzeugpumpen aus dem Löschteich aufgebaut, um einen Innenangriff zur Brandbekämpfung zu starten. Insgesamt acht Verletzte wurden zum Teil aus den Stellplätzen des Hochregallagers gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Im Einsatzabschnitt eins galt es, ein Übergreifen des Feuers auf eine benachbarte Halle, die als Kartonlager dient, zu schützen. Hierfür wurde die Drehleiter mit Wasserwerfer in Stellung gebracht.

Zeitgleich gingen mehrere Atemschutztrupps in die angrenzende Lackierhalle vor, wo bereits ebenfalls ein Brand ausgebrochen war. Mit einem Einsatz durch Löschschaum konnten die Flammen erstickt und ein Mensch gerettet werden.

Der Einsatzabschnitt vier sah vor, zwei eingeklemmte Menschen zu befreien. Hierfür wurde mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens der Gabelstapler weggezogen, sodass der Rettungsdienst sich um die verletzte Person kümmern konnte. Eine weiterer Mensch war unter einem Container eingeklemmt. Mit Hebekissen wurde der Container angehoben, um ihn zu befreien. Alle Verletzten wurden für die Erstversorgung durch die SEG in einem extra dafür aufgebauten Zelt transportiert und dort versorgt.

 

 

15.09.2017

Capture.JPG0

Capture.1

Capture.JPG2Capture.JPG4Capture.JPG5Capture.JPG6

25.07.2017

Gerd Gruber folgt auf Wilhelm Liesen

Stellvertretender Feuerwehrchef in Dörpen tritt zurück

 doerpen wechsel in der feuerwehrfuehrung 201707250652 full

Geehrte und Ehrende sind Hermann-Josef Santen (v.l.), Harald Gerdes, Wilfried Ahlers, Gerd Gruber, Reiner Wegmann, Hans Koop, Wilhelm Liesen, Andreas Stricker, Hermann Wocken, Werner Schaa und Horst Kloppenburg. Foto: Jens Sievers

jsie Dörpen.

Aus persönlichen Gründen tritt Wilhelm Liesen von seinem Amt als stellvertretender Gemeindebrandmeister der Samtgemeine Dörpen zurück. Er wurde in einer Feierstunde im Sitzungssaal des Dörpener Rathauses verabschiedet.

Seit April 2004 fungierte Liesen als Stellvertreter von Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) dankte Liesen im Namen des Rates und der Verwaltung für seinen herausragenden Einsatz in der Feuerwehr auf Gemeindeebene. Horst Kloppenburg dankte Liesen für die sehr gute Zusammenarbeit. Wocken und Kloppenburg freuen sich, dass Liesen trotz seines Rückzuges nach wie vor Teil des Gemeindekommandos als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Kluse ist. Mit seiner Erfahrung ist er eine große Bereicherung, so Wocken.

In der jüngsten Gemeindekommandositzung wurde Gerd Gruber als neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister einstimmig gewählt. Nach Beschluss des Samtgemeinderates konnte nun offiziell die Ernennungsurkunde ausgehändigt werden. Bereits Gerd Gruber senior übernahm Führungsaufgaben auf Gemeindeebene. Insgesamt acht Jahre fungierte Gruber senior als Gemeindebrandmeister. Wocken freute sich, dass es einen nahtlosen Übergang in der Feuerwehrführung gegeben hat. Gruber sei ein gestandener Feuerwehrmann mit viel Erfahrung. Seit 1998 leitet Gruber bereits die Dersumer Feuerwehr. Gruber bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und freue sich auf seine neue Aufgabe. Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Übergabe der Ernennungsurkunde für Hans Koop an. Koop wurde für weitere sechs Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister in der Feuerwehr Heede ernannt.

16.07.2017

Schlauch mit Helm befüllt

Spielerisches Feuerwehr-Camp begeistert Kinder in Heede

firecamp ff heede jens sievers 13072017 bild 3 201707161545 full

Wie bei den Feuersteins: Mit den Beinen trieben die Heeder Feuerwehrmänner das eigens gebaute Feuerwehrauto aus Holz während des Camps voran. Foto: Jens Sievers

firecamp ff heede jens sievers 13072017 bild 2 201707161545 full

Während der Feuerwehr-Olympiade musste unter anderem ein Schlauch mit einem Einsatzhelm befüllt werden. Foto: Jens Sievers

 

jsie Heede. Erstmals hat die Feuerwehr Heede ein „Fire-Camp“ zur Nachwuchsförderung durchgeführt. Dafür wurde ein eigenes Lager auf dem Camping-Park von Feuerwehrmitglied Bernd Eden errichtet.

Mit einem gemeinschaftlichen Frühstück aller Familienangehörigen wurde das Camp offiziell eröffnet. Im Anschluss bemalten die Kinder das Camp-Banner und die Zelte wurden aufgebaut. Eine besondere Aktion überlegte sich das Organisationsteam. In mühseliger Kleinarbeit bauten die Teilnehmer ein Feuerwehrauto aus Holz. Anstatt eines Motors wurde das Gefährt mit den Beinen der Besatzung angetrieben. Unter Blaulicht „fuhr“ das Holzauto auch gleich zu seinem ersten Übungseinsatz. Auf dem Campplatz musste ein brennendes Holzhaus gelöscht werden. Das Szenario sah vor, dass sich noch ein Kind in dem Gebäude aufhielt und gerettet werden musste. Spielerisch und mit viel Humor zeigten die Einsatzkräfte dabei ihr Können. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Teilnehmer für die gelungene Showeinlage.

Der Abend endete mit einem Beisammensein am Lagerfeuer. Ein Großteil der Campbewohner übernachtete in den errichteten Zelten. Nach einem Frühstück am nächsten Morgen startete eine Spieleolympiade. Dabei mussten die Jungen und Mädchen an verschiedenen Stationen ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen. An einer Station galt es beispielsweise mit einem Feuerwehhelm einen Schlauch zu befüllen. Im Anschluss wurden die Sieger der „Feuerwehr-Olympiade“ geehrt und das Camp mit einem abschließenden Mittagessen beendet. Ortsbrandmeister Reiner Wegmann und Hans Kopp sowie das Organisationsteam waren mit dem Ablauf des zweitägigen „Fire-Camps“ sehr zufrieden und kündigten eine Wiederholung an.

07.07.2017

Auch Einsatz wegen Wasserski-Fahrer Rollerfahrer in Heede schwer verletzt

Von Jens Sievers

 rollerunfall heede 201707071355 full
Bei dem Unfall wurde der Rollerunfall in Heede schwer verletzt. Foto: Jens Sievers

jsie Heede. Bei einem Unfall in Heede am Freitagmorgen, 7. Juli, ist ein Rollerfahrer schwer verletzt worden. Am Tag zuvor wurde die Feuerwehr Heede alarmiert, weil ein Wasserski-Fahrer Hilfe brauchte.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 10.15 Uhr zu dem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Hauptstraße und Vinkestraße gerufen. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Roller und einem Auto verletzte sich der junge Rollerfahrer schwer. Die Feuerwehr Heede fing auslaufende Betriebsstoffe auf und sperrte die Unfallstelle ab. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Feuerwehrleute waren mit zwei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften gut eine Stunde im Einsatz. Bereits gestern sind die Kräfte zu einem Einsatz gerufen worden. Dort verletzte sich ein Wasserski-Fahrer bei einer Kollision mit einer Sprungvorrichtung. Weil er sich im Wasser befand, wurde die Feuerwehr Heede samt Boot alarmiert. Die Einsatzfahrt konnte aber auf der Anfahrt abgebrochen werden, da die Person bereits aus dem Wasser gerettet wurde.

29.05.2017

Feuerwehr Heede absolviert Übung beim Oldtimerclub

uebung feuerwehr heede 2017

uebung feuerwehr heede 1 2017                                                                                                    uebung feuerwehr heede 2 2017

Rettung einer verletzten Person aus der Halle. Foto: Jens Sievers

 

jsie Heede. Die Freiwillige Feuerwehr Heede hat in der Halle des örtlichen Oldtimerclubs an der Neurheder Straße eine Übung absolviert. Das Szenario sah vor, dass gleich mehrere Verunglückte aus der völlig verrauchten Halle gerettet werden mussten.

Simuliert wurde ein Unglücksfall, bei dem es zu einem Brandausbruch beim Restaurieren von Oldtimern gekommen war. Zwei Bastler konnten sich nicht mehr aufgrund der rasend schnellen Brandausbreitung ins freie Retten. Ein Mensch wurde unter einem Fahrgestell eingeklemmt und musste mit technischem Gerät gerettet werden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang aus der Halle bereits dichter Disko-Nebel, um so gut wie möglich die Realität nachzustellen. Der Angriffstrupp rüstete sich mit schwerem Atemschutz aus und öffnete mit einem Spezialwerkzeug die verschlossene Tür. Die anderen Einsatzkräfte bereiteten den Außenangriff vor und bauten die Wasserversorgung auf.

Mit schwerem Atemschutz ausgestattet durchsuchte der Angriffstrupp die große Halle nach den vermissten Personen. Nach kurzer Zeit konnte die erste Person gerettet werden. Um die Zweite retten zu können, musste das Fahrgestell eines Anhängers mithilfe des hydraulischen Spreizers angehoben und unterfüttert werden.

Alle Aufgaben konnten zur vollsten Zufriedenheit von Ortsbrandmeister Reiner Wegmann abgearbeitet werden. Die Feuerwehr Heede war mit drei Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften gut zwei Stunden im Einsatz.

24.05.2017

Von Taxibus erfasst

Rollerfahrer bei Unfall in Heede lebensgefährlich verletzt

 heede rollferfahrer verunglueckt 201705241505 full

 Ein Rollerfahrer hat bei einem Verkehrsunfall in Heede lebengefährliche Verletzungen erlitten. Foto: Hermann Hinrichs

Heede. Ein 42-jähriger Rollerfahrer hat bei einem Verkehrsunfall in Heede (Samtgemeinde Dörpen) am Mittwochmorgen auf der Kreisstraße (K) 155 lebengefährliche Verletzungen erlitten.

Den ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wollte gegen 7 Uhr der 62-jährige Fahrer eines Taxibusses aus der Straße Schuckenbrock kommend die Kreisstraße in Richtung Ortsmitte überqueren. Dabei übersah er offenbar den Rollerfahrer, der auf der Kreisstraße in Richtung Rhede unterwegs war.

Beide Fahrzeuge prallten gegeneinander. Der Fahrer des Rollers wurde durch die Wucht des Aufpralls unter einer Leitplanke hindurch in einen Straßengraben geschleudert, während der Taxibus das Zweirad unter sich begrub. Der Rollerfahrer erlitt bei dem Unglück lebengefährliche Verletzungen und wird zurzeit im Marien-Hospital in Papenburg behandelt. Der Fahrer des Taxibusses blieb unverletzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Heede war am Unfallort im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe zu binden, und die Kreisstraße für die Zeit der Unfallaufnahme durch die Polizei zu sperren. Die Feuerwehr war dazu mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften ausgerückt.

21.05.2017

Hans macht weiter

25.03.2017

Entgegen der ersten Alarmierung hatte dieser Pkw auf der A 31 bei Heede kein Feuer gefangen. Foto: Jens Sieverspkw brand auf a 31 bei heede 201703261618 full

 

Wie ein Sprecher der Einsatzkräfte mitteilte, stellte sich beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute heraus, dass das Auto trotz starker Rauchentwicklung nicht brannte. Bei dem Rauch habe es sich um verdampftes Öl infolge eines geplatzten Motors gehandelt.

Die Feuerwehren aus Heede und Dersum die wegen des Vorfalls am Samstagvormittag gegen 10.45 Uhr in Fahrtrichtung Papenburg insgesamt mit fünf Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften gut eine Stunde im Einsatz waren, fingen das auslaufende Öl mit Bindemittel auf. Die Kinder, die sich in dem Pkw befanden, bekamen zum Trösten ein Kuscheltier von der Feuerwehr Heede.

 

18.03.2016

20000 Lehrgang

17.03.2017

Rückblick auf das Jahr 2016

Heeder Feuerwehrleute leisteten 779 Einsatzstunden ab

 

 GV 2017

 

Neben Bürgermeister Antonius Pohlmann (links) waren Beförderte, Gewählte und Ehrende bei der Versammlung: Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (von links), stellvertretender Ortsbrandmeister Hans Koop, Wilhelm Pelster, Clemens Soring, Winfred Haverlach, Ansgar Meyer, Andre Bergmann, Domenick Freye, Stefan Bölscher, Michael Thieben, Klaus von Hebel, Johannes Schnieders und Gerd Köbbe, Abschnitstleiter Nord. Foto: Jens Sievers

jsie Heede. In seinem Jahresrückblick zog Ortsbrandmeister Reiner Wegmann Bilanz. Ein arbeitsreiches Jahr mit 34 Einsätzen verzeichnete die Feuerwehr Heede im Jahr 2016, bei denen 779 Einsatzstunden geleistet wurden.

Die Einsätze gliederten sich in 18 Brandeinsätze und 16 Hilfeleistungen. Zu insgesamt 11 Fehlalarmen durch eine auslösende Brandmeldeanlage im Umspannwerk wurde die Feuerwehr Heede im vergangenen Jahr alarmiert. Wegmann dankte allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit. Demnach leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3066 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung. Zurzeit sind 59 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind 12 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Der Altersdurchschnitt der aktiven Einsatzkräfte liegt bei 39,6 Jahren. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit.

Neuwahlen im Ortskommando

Im Mittelpunkt der Versammlungen standen die Wahlen einiger Positionen im Ortskommando. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Hans Koop wurde einstimmig für eine weitere Amtsperiode von sechs Jahren gewählt. Die Funktion des Sicherheitsbeauftragten übernimmt weiterhin Clemens Soring. Als Beisitzer fungiert Klaus von Hebel. Als stellvertretender Atemschutzwart wurde Stefan Bölscher wiedergewählt. Hermann-Josef Bögemann kandidierte nicht erneut für die Funktion des Fahnenträgers. Diese Aufgabe übernimmt zukünftig Wilhelm Pelster. Im Festausschuss ersetzt Sven Burberns Bernd Bögemann.

Feuerwehrleute befördert

Nach Ablauf der entsprechenden Dienstjahre und Absolvierung der erforderlichen Lehrgänge wurden auf Beschluss des Ortskommandos die Kameraden Andre Bergmann, Ansgar Meyer und Winfred Haverlach zu Oberfeuerwehrleuten befördert. Nach erfolgreich abgeschlossener Grundausbildung wurden die Kameraden Domenick Freye, Johannes Schnieders und Michael Thieben zum Feuerwehrmann befördert und somit endgültig in die Wehr aufgenommen.

Bürgermeister Antonius Pohlmann dankte allen anwesenden Kameraden für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung.

16.02.2017

Fahrer betrunken

Fünf Verletzte nach Autounfall auf B 401 bei Heede

VU 16.02

Capture.PNG6Capture.PNG5Capture.PNG2Capture.PNG1

Fünf Menschen sind in der Nacht zum Freitag bei einem Autounfall bei Heede im Landkreis Emsland verletzt worden - drei von ihnen schwer. Der Polizei zufolge hatte ein 40-Jähriger Fahrer mit seinem Auto einem Reh ausweichen wollen und kollidierte dabei mit einem Wagen, der ihn gerade überholen wollte. Beide Fahrzeuge überschlugen sich.

Der Fahrer des überholenden Fahrzeuges, ein 47-jähriger Mann, und seine beiden 42 und 35 alten Beifahrer wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Wie sich herausstellte, hatten die drei Personen in einem Zweisitzer gesessen. Ein Alkoholtest der Polizei ergab außerdem, dass der Fahrer 1,36 Promille im Blut hatte. Die beiden Insassen des ausweichenden Fahrzeugs erlitten leichte Verletzungen und wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

10.02.2017

Ehrung für Johannes Bögemann

Arbeitsreiches Jahr 2016 für Feuerwehr in Heede

 

heede feuerwehr rueckblick 2016

Eine Ehrung für langjährigen Feuerwehrarbeit und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede. Das Bild zeigt Oberlöschmeister Georg Pelster (3.v.l.), Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (5.v.l.) und Jubilar Johannes Bögemann (10.v.l.) zusammen mit ihren Partnerinnen. Links im Bild SG-Bürgermeister Hermann Wocken, ganz rechts Verbandgeschäftsführer Lambert Brand. Foto: Florian Bethke

 

Heede. Der neue Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Heede, Reiner Wegmann blickt auf das erste „volle Amtsjahr“ mit insgesamt 34 Einsätzen zurück. Dies teilte er anlässlich des Feuerwehrfestes mit. Johannes Bögemann erhielt das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 40 Jahre Feuerwehrarbeit.

Das geht aus einer Mitteilung der Feuerwehr Heede hervor. Demnach betonte Reiner Wegmann in einer Ansprache , dass er bei der Übernahme des Amtes als Ortsbrandmeisters wertvolle Unterstützung durch seinen Stellvertreter Hans Kopp und das Ortskommando erfahren habe.

Seine Wehr blicke auf insgesamt 34 Einsätze im Jahr 2016 zurück, darunter alleine 18 Brandeinsätze. Die Meldungen von Brandmeldeanlagen (BMA), viele davon Fehlalarme, machen mittlerweile auch der Heeder Feuerwehr zu schaffen. Darüber hinaus beteiligte sich die Wehr an örtlichen Veranstaltungen und ist verantwortlich für den Nikolausbesuch. Nach Angaben Wegmanns gehören 59 Kameraden, darunter 12 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, zur FF Heede. Die Ausstattung sei in Ordnung, einige Anschaffungen wie die neue Wärmebildkamera habe man über Sponsoren finanzieren können. In den nächsten Jahren müsse eine Ersatzbeschaffung für das Löschgruppenfahrzeug angedacht werden. Für dieses Jahr plane man ein Aktionswochenende mit den Familien der Feuerwehrleute.

Veranstaltung für Familien

„Gut zu wissen, dass es mit euch in Heede eine schlagkräftige Feuerwehr gibt“; sagte Samtgemeinde(SG)-Bürgermeister Hermann Wocken. Die SG werde die notwendigen Anschaffungen für die Ortswehren weiterhin positiv begleiten. Es sei erfreulich, dass die Wehr auch an die Familien der Kameraden denke und sich eine besondere Veranstaltung vorgenommen habe. Der stellvertretende Heeder Bürgermeisters Otto Flint schloss sich Wockens Worten an und bezeichnete die Wehr als einen „Stützpfeiler“ in der Gemeinde, der immer verlässlich sei.

Der Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, Lambert Brand, ehrte den Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung, Johannes Bögemann für seine 40-jährige Arbeit in der FF Heede mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Brand hob hervor, dass Bögemann stets aktiv und hilfsbereit mitgewirkt habe und auch jetzt noch der Wehr bei Tätigkeiten außerhalb des Einsatzdienstes zur Verfügung stehe. Er betonte auch, dass es gar nicht so einfach sei, heutzutage ein Ortsbrandmeisteramt zu übernehmen.

Neben dem Einsatz- und Übungsdienst erschwerten die ständige Ausweitung der Bürokratie und des Formalismus die ehrenamtliche Arbeit. „Reiner, du hast das erste Amtsjahr mit Bravour gemeistert“, lobte Brand den jungen Leiter der Feuerwehr. Wichtig sei, in der Ausbildungsarbeit den Themen „Sicherheit“ einen hohen Stellenwert einzuräumen.

Zwei Beförderungen

Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg konnte zwei Kameraden befördern, nachdem sie die entsprechenden Lehrgänge absolviert haben. Reiner Wegmann ist jetzt Hauptlöschmeister, Georg Pelster wurde zum Oberlöschmeister befördert. Kloppenburg freute sich, dass die vier Samtgemeindewehren gut zusammenarbeiten und erfolgreich unterwegs seien.

 

 

02.11.2016

Vermutlich technischer Defekt

Reinigungsfahrzeug in Heede in Brand geraten

heede brand reinigungsfahrzeug 02.11.16

Heede. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ist am Mittwochmorgen gegen 8.30 Uhr auf der Dersumer Straße in Heede ein Lkw in Brand geraten.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Heede hatte nach Auskunft der Polizei den Brand an dem Straßenreinigungsfahrzeug kurz vor dem Ortseingang schnell unter Kontrolle.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

08.09.2016

Großalarm ausgelöst

Feuerwehren meistern Einsatzübung bei UPM in Dörpen

feuerwehruebung bei nordland in doerpen2 201609082005 full

feuerwehruebung bei nordland in doerpen5 201609082006 full 1    feuerwehruebung bei nordland in doerpen 2016090820068 full 3    feuerwehruebung bei nordland in doerpen3 201609082005 full 1    feuerwehruebung bei nordland in doerpen4 201609082006 full  

 

feuerwehruebung bei nordland in doerpen7 201609082006 full 2    IMG 1456    IMG 1486    IMG 1447  

 

IMG 1488

Bei der Übung kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Foto: Jens Sievers

 

Dörpen. Auf dem Gelände der Dörpener Papierfabrik UPM Nordland haben die Feuerwehren der Samtgemeinde und die Werkfeuerwehr am Donnerstagabend eine Großübung absolviert.

„Feuer im Werkstattbereich und ein eingestürztes Hochregal“ lauteten die Alarmworte für die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Dörpen, Heede, Dersum und Kluse. Der Übungsplan sah vor, dass nach einem Feuer zwei Mitarbeiter nicht mehr den Weg ins Freie fanden. Sie waren im Bereich der Werkstatt eingeschlossen und konnten nur unter Einsatz schwerer Atemschutzgeräte gerettet werden. Gleichzeitig breitete sich das Feuer aus.

Die Einsatzleitung der Werkfeuerwehr erkannte schnell, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichten, und ließ über die Rettungsleitstelle Meppen Großalarm für die Feuerwehren der Samtgemeinde Dörpen auslösen. Die Werkfeuerwehr evakuierte angrenzende Produktionsbereiche und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr setzten Atemschutztrupps ein und konnten die Vermissten schnell ins Freie bringen. Gemeinsam wurde dann ein massiver Löschangriff eröffnet.

Zur Wasserversorgung stand das Hydrantennetz der Papierfabrik zur Verfügung. Um ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile zu verhindern, setzte die Feuerwehr Dörpen einen Wasserwerfer an der Drehleiter ein. Um die Mengen an Löschwasser bereitstellen zu können, pumpten die Feuerwehrleute mit einer Tragkraftspritze Löschwasser aus dem Hafenbecken und beförderte es über längere Schlauchleitungen zur Drehleiter.

Am parallelen Einsatzort Bauhalle sah das Übungsszenario den Einsturz eines Hochregals vor, bei dem drei Mitarbeiter verschüttet wurden. Um den Feuerwehreinsatz an beiden Einsatzabschnitten koordinieren zu können, setzte die Einsatzleitung den mit moderner Kommunikationstechnik ausgestatteten Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Emsland ein.

30.08.16

Realistisches Szenario

Feuerwehr Heede meister Übung mit fünf „Verletzten“

 feuerwehruebung heede 201608301231 full

 

 feuerwehruebung heede 201608301231 full 1                                                   feuerwehruebung heede 201608301231 mini 2

Mit vereinten Kräften machten sich die Feuerwehrleute an die Arbeit. Foto: Jens Sievers

 

Gegen 19.15 Uhr wurde die Feuerwehr Heede am Montagabend mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall – eingeklemmte Person“ an der Einmündung Kaltentange/Fasanenstraße gerufen. Der Zusammenstoß der beiden Autos war in dem Kreuzungsbereich simuliert worden. Durch die starke Wucht des Zusammenpralls war der mit zwei Menschen besetzte VW Polo gegen einen Baum geschleudert worden, wo er zum Stehen kam. Beide Insassen in diesem Fahrzeug waren nicht ansprechbar und augenscheinlich schwer verletzt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die bereits kurze Zeit nach der Alarmierung mit allen verfügbaren Kräften vor Ort waren, befreite die zwei eingeklemmten Menschen aus dem Wagen mit schwerem hydraulischem Gerät. Dafür wurde zuerst ein Zugang zum Auto geschaffen, sodass die Unfallopfer erstversorgt werden konnten. Danach begann die Rettung der Verunglückten. Zur sogenannten patientenschonenden Rettung wurde das Dach des Pkw abgetrennt.

Die drei Insassen des anderen Wagens waren dem Übungsszenario zufolge mit leichten Verletzungen davongekommen. Sie konnten mit Unterstützung der Einsatzkräfte dem Rettungsdienst übergeben werden.

Im Anschluss an der Übung dankte Ortsbrandmeister Reiner Wegmann allen Einsatzkräften für die aus seiner Sicht gute Absolvierung der Übung und besonders den drei Sponsoren, die das Manöver überhaupt ermöglicht hätten. Die Autos wurden von den ortsansässigen Kfz-Werkstätten von Hebel Kraftfahrzeuge, Auto Meyer und Autoservice Wennes zur Verfügung gestellt.

Die Übung war nach gut einer Stunde beendet. Die Feuerwehr Heede war mit drei Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort.

Ferienpassaktion 2016

Ferienpass 2016

19.07.2016 Güllegase beim Schweißen entzündet

 Feuerwehreinsatz: Explosion in Stall in Dersum

Stall Dersum

Die Feuerwehren aus Dersum und Heede waren zum Brand in die Emsstraße nach Dersum ausgerückt. Foto: NWM-TV

Dersum. Mit dem Schrecken davongekommen sind am Dienstag Handwerker in Dersum: Bei Schweißarbeiten in einem Bullenmaststall eines landwirtschaftlichen Betriebes ist es zu einer Explosion gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilt, haben sich Güllegase durch Funken entzündet.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 10.20 Uhr in der Emsstraße in Dersum. Wie der Dersumer Ortsbrandmeister Gerhard Gruber im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilt, wurde die Wehr um 10.24 Uhr alarmiert. Mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften am Einsatzort angekommen, hatten sich die Handwerker, die in dem Stall arbeiteten, bereits nach draußen gerettet. Im Einsatz waren auch 20 Männer der Freiwilligen Feuerwehr Heede, die ebenfalls mit drei Fahrzeugen vor Ort waren.

Die Handwerker standen unter Schock, waren aber nicht weiter verletzt worden, so der Ortsbrandmeister. Im Stall in dem die Schweißarbeiten vorgenommen hatten, befanden sich keine Tiere. Unter Atemschutz betraten mehrere Trupps den Stall, um die in Brand geratene Zwischendecke zu löschen. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde der Stall mit Lüftern vom Rauch befreit. Die Decke des Stalls wurde samt Dämmung durch das Feuer beschädigt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.

Gegen 11.40 Uhr war der Einsatz beendet. Auch die Polizei und ein Rettungswagen waren vor Ort. Die Handwerker wurden aufgrund des erlittenen Schocks von den Sanitätern betreut. Für die Feuerwehrleute war es bei den hohen Außentemperaturen „ein schweißtreibender Einsatz“, so Gruber.

08.06.2016

 08.06.2016

Auf der Neurheder Straße in Heede brach im Motorraum eines Radladers Feuer aus. Foto: Feuerwehr Heede

 

jsie Heede. Ein Radlader hat am Mittwochmorgen gegen halb zehn auf der Neurheder Straße in Heede während der Fahrt Feuer gefangen. Es wurde niemand verletzt.

Der Fahrer bemerkte den Brand nach Angaben der Feuerwehr Heede noch rechtzeitig und konnte sich in Sicherheit bringen. Das Feuer ist während der Fahrt im Motorraum des Radladers ausgebrochen. Die Feuerwehr Heede löschte das Feuer. Der Motorraum des Radladers wurde bei dem Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache ist unklar. Die Feuerwehrleute, die mit 16 Kräften und drei Fahrzeugen vor Ort waren, fingen auslaufende Betriebsstoffe auf. Zur Straßenreinigung wurde eine Spezialfirma angefordert. Die Einsatzkräfte konnten nach einer knappen Stunde wieder abziehen.

05.04.2016

 05.04.2016

Das Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Heede mit Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (Mitte), den beförderten Andreas Haverkorn (links) und Ralf Schlömer (Dritter von links) sowie Bürgermeister Antonius Pohlmann (Zweiter von rechts). Foto: Jens Sievers

si Heede. Zum ersten Mal hat der neue Ortsbrandmeister von Heede, Reiner Wegmann, die Jahresbilanz 2015 der Freiwilligen Feuerwehr vorgestellt. Zu 34 Einsätzen musste ausgerückt werden, bei denen 1045 Einsatzstunden geleistet wurden.

Die Alarmierungen gliederten sich in zehn Brandeinsätze und 24 Hilfeleistungen. Wegmann dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit. An Dienstabenden und in sonstigen Veranstaltungen kamen 3579 Stunden zusammen.

Zurzeit sind 60 Mitglieder in der Feuerwehr tätig, wovon zwölf der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet sind. Der Altersdurchschnitt der aktiven Einsatzkräfte liegt laut Wegmann bei 38,2 Jahren. Nachwuchssorgen habe die Feuerwehr Heede nicht.

Mobiler Defibrillator angeschafft

Im vergangenen Jahr seien drei junger Heeder für die Mitarbeit in der Wehr gewonnen worden, so Wegmann. Sein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit. 2015 wurde ein mobiler Defibrillator angeschafft, um im Notfall schnell reagieren zu können.

Beförderungen zum Hauptfeuerwehrmännern

Nach Ablauf der entsprechenden Dienstjahre und der Teilnahme an den erforderlichen Lehrgängen wurden Andreas Haverkorn, Ralf Schlömer und Hans Hermann Ahrens zu Hauptfeuerwehrmännern befördert.

Wahlen zum Ortskommando

Das Ortskommando der Feuerwehr Heede setzt sich nach den anstehenden Wahlen zusammen aus Gruppenführer Heinz von Hebel, Schriftführer Georg Pelster, seinem Stellvertreter Hans-Hermann Ahrens, Atemschutzwart Wolfgang Soring, den Beisitzern Stefan Bölscher und Daniel Bölscher, sowie den stellvertretenden Gruppenführern Georg Pelster und Stefan Bölscher und dem stellvertretenden . Gerätewart Joachim Soring.

Die Funktion der Fahnenträger übernehmen Heinrich Brand und Bernd Bögemann. Als Ersatz steht Wilhelm Terhorst zur Verfügung. Hans-Hermann Ahrens löste Klaus von Hebel im Festausschuss ab. Getränkewart bleibt Bernd Ganseforth.

Bürgermeister Antonius Pohlmann dankte allen Feuerwehrmitgliedern für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung. Er überreichte Ortsbrandmeister Reiner Wegmann eine Tasche für den neuen Defibrillator.

17.12.2015

presse 17.12.15

21.02.2016

 21.2.2016

Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede. Foto: Jens Sievers

Heede. Ehrungen und Beförderungen haben im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede gestanden. Die freiwilligen Einsatzkräfte rückten im vergangenen Jahr 34-mal aus. Der neue Ortsbrandmeister Reiner Wegmann sprach von einem einsatzreichen Jahr mit 1045 Stunden.

Die Einsätze gliederten sich in 10 Brandeinsätze und 24 Hilfeleistungen. Wegmann zufolge leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3579 Stunden.

Zurzeit sind 60 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind zwölf der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Im vergangenen Jahr konnten drei junge Heeder für das Feuerwehramt gewonnen werden, so Wegmann. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die Zusammenarbeit. 2015 wurde ein mobiler Defibrillator angeschafft.

Wegmann hob in seiner Ansprache besonders Bernd Bögemann für seine langjährige Tätigkeit als Ortsbrandmeister hervor. „Leider sieht das Niedersächsische Brandschutzgesetz eine Altersgrenze von 63 Jahren vor, wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre Bernd Bögemann noch 20 Jahre Ortsbrandmeister“, führte Reiner Wegmann weiter fort. Bögemann war im Dezember feierlich verabschiedet und zum Ehrenbrandmeister ernannt worden.

Für 25- jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Reinhard Frye und Hermann-Josef Bögemann durch den stellvertretenden Brandabschnittsleiter Nord, Hans-Bernd Ahlers, mit dem Niedersächsischen Ehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet. Für 40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen wurde Hermann Bölscher geehrt. Zum Oberlöschmeister wurde Ortsbrandmeister Wegmann nach Abschluss der geforderten Lehrgänge und Dienstzeit durch Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg befördert.

Bürgermeister und stellvertretender Dörpener Samtgemeindebürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) dankte den Wehrmännern im Namen des Rates und der Verwaltung für die geleistete Arbeit. Man könne sich an 365 Tagen immer auf die Feuerwehr verlassen, zollte Pohlmann den Feuerwehrleuten großes Lob.

Mithilfe von gewerblichen Unterstützern wurde eine neue Internetpräsenz ins Leben gerufen werden. Sie soll in den nächsten Wochen „online“ geschaltet werden.

25.12.2015

Unbekannte flüchten

Anwohner ertappen Täter bei Geldautomatensprengung in Heede

img 77934 Geldautomat full

In Heede versuchten bislang unbekannte Täter, den Geldautomaten der Sparkasse zu sprengen. Foto: Jens Sievers

Heede. Dank aufmerksamer Anwohner sind bislang unbekannte Täter in der Nacht zum 1. Weihnachtstag bei dem Versuch gescheitert, den Geldautomaten der Sparkasse Emsland in Heede zu sprengen. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung.

Die Freiwillige Feuerwehr Heede war wegen des Vorfalls um kurz vor 3 Uhr alarmiert worden. Mit einem Gasmessgerät wurde die Feuerwehr Dörpen hinzugezogen um festzustellen, ob sich noch eine explosive Atmosphäre im Bereich des Geldautomaten in der Sparkassenfiliale „Am Markt“ befindet. Dieses stellte sich nach Angaben eines Feuerwehrsprechers als negativ heraus.

Dem Sprecher zufolge hatten aufmerksame junge Anwohner eines gegenüberliegenden Hauses die Lage erkannt und seien sofort zu der Bank gerannt. Dort hätten sie die mutmaßlichen Täter daran gehindert, das explosive Gasgemisch in den Automaten einzuführen und somit die Explosion auszulösen. „Die Täter waren so überrascht, dass sie all ihr Werkzeug zur Sprengung des Automaten zurückließen und fluchtartig den Rückzug antraten“, so der Feuerwehrsprecher.

Die Feuerwehren Dörpen und Heede waren mit sechs Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei ermittelt.

Mit dem Vorfall in Heede hält die Serie von Automatensprengungen in der Region Emsland/Grafschaft Bentheim weiter an. Zuletzt war in der Nacht zum vergangenen Dienstag der Automat der Oldenburgischen Landesbank in Emsbüren gesprengt worden.

Einsatzübung 16.10.2015

 

 Einsatzbung 2015

Zu ihrer Jahresübung war die Feuerwehr Heede mit 28 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen ausgerückt. Fotos: br

 

 

Heede. Den Schwerpunkt der Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Heede bildete die Menschenrettung aus einem total verqualmten und für den Abriss vorgesehenen leer stehenden Haus.

Folgendes Einsatzszenario hatte sich das Vorbereitungsteam um den künftigen Ortsbrandmeister Reiner Wegmann ausgedacht: Bei den Abrissarbeiten ereignet sich eine heftige Staubexplosion im Scheunenbereich des Resthofes. Es kommt sofort zu einem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung. Fünf Menschen ist der Weg ins Freie versperrt.

28 Einsatzkräfte

Als die Feuerwehr Heede mit 28 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen sowie einem Anhänger eintrifft, rüsten sich mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz aus und dringen zur Menschenrettung in das Wohnhaus ein. „Dank“ einer leistungsfähigen Nebelmaschine können die Feuerwehrleute nichts sehen und müssen sich durch das Gebäude tasten. Die ersten Vermissten und durch den Rauchgaseinfluss schwer verletzten Menschen werden ins Freie gebracht.

Mittlerweile haben weiteren Trupps die Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten hergestellt und für eine ausreichende Beleuchtung der Einsatzstelle mit Strahlern auf den Fahrzeugen und den sogenannten „Powermoons“ gesorgt. Da das Haus zeitweise ganz in den starken Nebel eingehüllt ist, ergibt sich ein gespenstisches Bild, das noch von dem nervtötenden Schrillen des funktionstüchtigen Rauchwarnmelders in der Wohnung ergänzt wird.

 

Realitätsnahes Szenario

Einsatzleiter Rainer Wegman: „Um möglichst vielen und insbesondere den jüngeren Atemschutzgeräteträgern ein realitätsnahes Ernstfallszenario zu bieten, haben wir die Nebelmaschine noch länger laufen lassen und zunächst auf eine Überdruckbelüftung verzichtet.“ Als dann noch die Meldung „Treppenhaus eingestürzt“ kommt, müssen die letzten Vermissten aus dem Obergeschoss über die vierteilige Steckleiter durch ein Fenster gerettet werden – ein schwieriges Unterfangen. Auch die weitere Übungseinlage – ein alter Löschschlauch wird zum Platzen gebracht – meistern die Feuerwehrleute schnell und gekonnt. In Windeseile wird der defekte Schlauch ausgewechselt, und die Brandbekämpfung kann nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen werden.

„Die Übung ist gut verlaufen“, resümierten der noch amtierende Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann und sein Vertreter Hans Koop. Die beiden Übungsbeobachter sind mit den Leistungen der jungen Truppe sehr zufrieden.

29.09.2015

presse 29.09.2015

10.09.2015 Samtgemeindeübung

10.09.2015 Samtgemeindebung

 Im Rahmen einer Einsatzübung der Feuerwehren in der Samtgemeinde Dörpen suchten die Einsatzkräfte nach Vermissten und übergaben sie der Schnellen Eingreiftruppe zur medizinischen Erstversorgung. Foto: Jens Sievers

 

jsi Steinbild. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften sind die Feuerwehren Kluse, Dörpen, Heede, Dersum und die Werkfeuerwehr Nordland Papier am Donnerstagabend, 10. September 2015, um 18.15 Uhr zum Schützenplatz nach Steinbild ausgerückt. Hier probten die Feuerwehren im Rahmen ihrer jährlichen Samtgemeindeübung den Ernstfall.

Zu dem Großaufgebot mit mehr als 100 Einsatzkräften zählte auch die Technische Einsatzleitung Nord (TEL) des Landkreises Emsland sowie die Schnelleinsatzgruppe 1 (MHD Papenburg/Neudersum) und Schnelleinsatzgruppe 2 (Lathen/Sögel/Werlte).

Dem Übungsszenario zufolge kam es aufgrund eines schweren Unwetters mit starken Windböen und massiven Regenniederschlägen über den Ortschaften Ahlen und Steinbild zu einer Verwüstung des dortigen Jugendzeltlagers. Mehrere Personen waren auf der Suche nach Schutz auseinandergetrieben worden und irrten nun im Wald umher. Eine andere Gruppe wanderte entlang der Ems und wurde von dem plötzlich auftretenden Unwetter derartig überrascht, dass es zu dieser Gruppe ebenfalls keinen Kontakt mehr gibt. Erschwerend kam hinzu, dass es durch einen Netzzusammenbruch keinen Handykontakt gibt.

Die Aufgabe der Rettungskräfte bestand darin, alle vermissten Personen in dem mehr als 200 Hektar großen Waldgebiet zu retten und den Schnelleinsatzgruppen zur ersten medizinischen Versorgung zu übergeben. Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und starker Wind erschwerten die Suche nach den Vermissten.

30.05.2015

Schwelbrand im Motorraum

Feuerwehr Heede rettet zwei Leute von brennendem Boot

 

30.05.2015

Mithilfe einer Steckleiter und unter schwerem Atemschutz retteten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr die Besatzung dieses Sportbootes. Foto: Jens Sievers

 

Heede. Die Feuerwehr Heede hat in der Nacht zum Samstag zwei Menschen von einem brennenden Sportboot gerettet. Verletzt wurde niemand.

Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, war der Brand im Motorraum der kleinen Yacht ausgebrochen, die auf der Ems in Höhe der Schleuse Bollingerfähr unterwegs war. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Heede waren um 22.16 Uhr alarmiert worden. Als sie am Einsatzort eintrafen, war das Boot bereits bis auf etwa drei Meter in Richtung Ufer getrieben. Die Besatzung – der ältere Schiffseigner und eine Frau – konnten die Yacht aber nicht aus eigener Kraft verlassen. Die Feuerwehrleute konnten zunächst keinen Brand sehen, allerdings hüllte starker Rauch das Boot ein.

Die Einsatzkräfte retteten die beiden Personen mithilfe einer Steckleiter. Dem Feuerwehrsprecher zufolge konnten sie das Boot unverletzt verlassen. Am Ufer wurden sie von Angehörigen in Empfang genommen.

Unter schwerem Atemschutz kontrollierten und löschten die Feuerwehrleute anschließend den Schwelbrand. Augenscheinlich hatte sich das Feuer im Bereich des Motorraumes entwickelt, wodurch eine starke Rauchentwicklung entstand.

Die Feuerwehr Heede zog das Boot am Ufer entlang und sicherte es am nächstgelegenen Anschlagpunkt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Dörpen unterstützten ihre Kameraden mit der Wärmebildkamera. Dadurch wurde sichergestellt, dass sich keine weiteren Glutnester mehr in der Seitenwand des Bootes befanden.

Gegen Mitternacht war der Einsatz beendet. Zu Brandursache und Schadenshöhe machte der Feuerwehrsprecher keine Angaben. Außer der Feuerwehr Heede, die mit drei Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort war, waren die Feuerwehr Dörpen sowie der Rettungsdienst angerückt.

04.04.2015

04.04.2015

16.02.2015

16.02.2015

26.06.2014

Ernstfall geprobt

160 Einsatzkräfte meistern Übung im Umspannwerk Heede

 26.06.2014 1

26.06.2014 226.06.2014 3

 

Heede. Das sind Feuerwehrleute und Rettungskräfte nicht gewohnt: vor den Toren eines „brennenden Objektes“ eine Dreiviertelstunde auf ihren Einsatz zu warten. Dass es auf dem Gelände des Umspannwerkes in Heede aus Gründen der eigenen Sicherheit nicht anders geht, war den 160 Teilnehmern einer groß angelegten Samtgemeindeübung am Mittwochabend allerdings klar.

Um 19 Uhr läuft bei der Leitstelle Meppen ein Alarm der Brandmeldezentrale aus der Konverterstation „DolWin2“ auf. Die Freiwillige Feuerwehr Heede rückt daraufhin mit drei Fahrzeugen aus. Da mittlerweile eine weitere Brandmeldung aus der Konverterhalle aufläuft und von einer großen Zahl vermisster Personen die Rede ist, entschließt sich die Einsatzleitung, nicht nur die sogenannten „Anlagenverantwortlichen“ der Betreiberfirma Tennet und des Unternehmens ABB anzufordern, sondern auch Großalarm für die Samtgemeindewehren Dersum, Dörpen, Kluse sowie die Werkfeuerwehr UPM Nordland Papier sowie die Schelleinsatzgruppe des DRK Lathen-Sögel-Werlte auslösen zu lassen. Nach relativ kurzer Zeit stehen rund 140 Feuerwehrmänner und 20 Rettungskräfte mit 21 Fahrzeugen zur Verfügung.

Die Feuerwehren können sich außerhalb der Zaunanlage auf ihren Einsatz vorbereiten, Bohrbrunnen anzapfen und sich mit der Lage vertraut machen. Einfahren in das Gelände können sie aber erst, nachdem die Anlagenverantwortlichen, die im Ernstfall eine Anreisezeit von mindestens einer halben Stunde haben, die schriftlich Freigabe erteilt haben. Dafür ist eine Abschaltung der unter einer gefährlichen Hochspannung Stationen durch die Tennet-Leitstelle in Lehrte bei Hannover notwendig. Die Anlagenverantwortlichen fahren dann vor den Einsatzfahrzeugen her und erkunden zusammen mit den Einsatzabschnittsleitern der Feuerwehr die Gefahrenlage.

Realistisches Szenario

Schnell werden dann den Feuerwehren die Einsatzaufträge erteilt: Menschenrettung aus den teilweise verqualmten Gebäuden, Wasserversorgung über lange Strecken, Brandbekämpfung und Abriegelung von nicht betroffenen Gebäudeteilen mit mehreren Strahlrohren und über die Drehleitern aus Dörpen, Aufbau einer Verletztensammelstelle durch das DRK, lauten die Befehle. Laut um Hilfe schreiende „Verletze“ , Vermisste in der völlig verqualmten Konverterhalle und die Befreiung einer durch Bauteile eingeklemmte Personen mittels Lufthebekissen sorgten für wirklichkeitsnahe Szenen. Die Feuerwehrleute und DRK-Helfer gingen nach Angaben der Übungsbeobachter koordiniert und besonnen vor und konnten das Übungsziel erreichen. Die Verletzten wurden in kurzer Zeit vor Ort in einem speziellen Einsatzzelt versorgt, bevor sie zum Krankenhaus weiterbefördert werden konnten.

Bei der Abschlussbesprechung im Haus des Bürgers in Heede machte Dörpens Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg deutlich, dass die Übung trotz des schwierigen Einsatzumfeldes gut geklappt habe. Der Sprechfunk sei über mehrere Zwei-Meter-Kanäle geführt worden und habe zu einer guten Kommunikation beigetragen. Er dankte ebenso wie der Heeder Ortsbrandmeister Bernd Bögemann den Verantwortlichen der Betreiberunternehmen und den Anlagenverantwortlichen Stefan Eilers (Firma ABB) und Stefan Loos (Tennet) für die aus seiner Sicht vorbildliche Zusammenarbeit. Die Ausarbeitung des Übungsszenarios durch die Feuerwehr Heede unter Federführung von Rainer Wegmann und den Gruppenführern habe ihm gefallen. Unzufrieden sei er allerdings mit der Wasserversorgungsleistung aus den drei neuen Bohrbrunnen. Hier müsse nachgebessert werden.

Beeindruckt vom Übungsverlauf zeigte sich der Dörpener SG-Bürgermeister Hermann Wocken, der zusammen mit Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann den Einsatz beobachtete: „Eine imposante Übung auf einem imposanten Werksgelände“, resümierte Wocken anerkennend.

30.05.2014

 30.05.2014

In der Gebetsstätte in Heede ist es Donnerstag gegen 21 Uhr zu einem Brand gekommen. Symbolfoto: Johannes Kapitza

Heede. In der Gebetsstätte in Heede ist es Donnerstag gegen 21 Uhr zu einem Brand gekommen.

Laut Mitteilung der Polizei lösten vermutlich brennende Opferkerzen, die auf einem Metalltisch unter dem Holzdach standen, das Feuer aus. Die Polizei geht davon aus, dass durch die Hitzeentwicklung der Kerzen ein Überstand des Holzdaches in Brand geraten ist. Das Feuer wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Heede gelöscht. Es entstand geringer Sachschaden.

09.04.2014

GV 2014 09.04 

Viel Vertrauen hat Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (links) in die Freiwillige Feuerwehr Heede, aus deren Reihen nun einige Feuerwehrleute befördert worden sind. Foto: Jens Sievers

 

jsi/svm Heede. Der Betreiber des Umspannwerks in Heede, Tennet, beteiligt sich mit 70000 Euro an den Brandschutzkosten der Samtgemeinde Dörpen. Das teilte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heede mit.

Schaum und Schaumwerfer müssten beispielsweise angeschafft werden, erklärte Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann auf Nachfrage. Seine Truppe besäße zwar selbst Vorräte, für das Umspannwerk müssten jedoch größere Mengen vorgehalten werden. Personell sieht Bögemann seine Feuerwehrleute für einen möglichen Einsatz am Umspannwerk gut gerüstet: Alle Kameraden seien ausreichend geschult. Zudem seien Übungen auf dem Gelände geplant.

Wocken erklärte auf Nachfrage, dass durch das Umspannwerk für den Brandschutz in Dörpen eine neue Situation entstanden sei. Entsprechend freue er sich darüber, dass Tennet „sich seiner Verantwortung bewusst ist und sich auch finanziell an den Kosten beteiligt.“

Während der Versammlung blickte Ortsbrandmeister Bögemann auf das vergangene Feuerwehrjahr zurück – ein in seinen Augen eher ruhiges Jahr: Zu 32 Einsätzen sei die Wehr ausgerückt, darunter neun Brandeinsätze mit 223 Einsatzstunden und 23 technische Hilfeleistungen mit 270 Einsatzstunden. Die regelmäßigen Dienstabende hinzugerechnet, komme die Feuerwehr so auf eine große Summe an Stunden, die ehrenamtlich für die Gemeinde Heede geleistet wurden. Dafür dankte Bögemann seinen Feuerwehrkollegen.

Ortsbürgermeister Antonius Pohlmann würdigte zusätzlich, dass die Feuerwehrleute auch im Gemeindeleben aktiv seien. So veranstalten sie beispielsweise den Nikolausumzug und den Luftballonwettbewerb. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken zeigte sich aufgrund der hohen Einsatz- und Alarmbereitschaft beeindruckt. Es sei nicht selbstverständlich, 365 Tage im Jahr bereit zu sein, ehrenamtlich Menschen zu helfen.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Besetzung von Posten im Ortskommando. Clemens Soring übernahm die Funktion des Sicherheitsbeauftragten von Heinz von Hebel. Als Beisitzer wurde Klaus von Hebel wiedergewählt. Neuer stellvertretender Atemschutzgerätewart ist Stefan Bölscher. Er beerbt Hermann-Josef Bögemann, der den Posten nach nunmehr zwölf Jahren aufgab. Bögemann übernimmt von nun an die Position des Fahnenträgers. Bernd Bögemann ist jetzt Kopf des Festausschusses.

Nach erfolgreich abgeschlossenen Lehrgängen und der Ableistung der erforderlichen Dienstzeit wurde Andre Deepeweg zum Oberfeuerwehrmann befördert. Markus Brand ist von nun an Hauptfeuerwehrmann. Zum ersten Hauptfeuerwehrmann wurden Stefan Bölscher sowie Norbert Potts befördert.

04.07.2013

Heede. Bei einem Brand in der Gebetsstätte in Heede ist am Donnerstag gegen 13 Uhr ersten Schätzungen der Polizei zufolge ein Schaden von rund 2000 Euro entstanden. Im Auffangbehälter eines metallenen Kerzenständers hatten sich Wachsreste entzündet.

Die Flammen griffen auf den hölzernen Dachüberstand eines Gebetsbereichs über. Der Feuerwehr Heede, die mit zwölf Mann und zwei Fahrzeugen im Einsatz war, gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Der Dachüberstand wurde durch das Feuer leicht beschädigt.

Nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden indes Bänke und Altar. Die Feuerwehr reinigte nach den Löscharbeiten den Gebetsbereich, sodass dieser bald wieder betreten werden konnte.

29.04.2012

Jubiläum mit buntem Programm

Heeder feiern 200 Jahre Feuerwehr

 29.04.2012 1

Viele Glückwünsche und Worte der Anerkennung konnten Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann und sein Stellvertreter Hans Koop (rechts beziehungsweise links am Feuerwehremblem) von den Ehrengästen und Festrednern des Kommersabends entgegennehmen.

29.04.20122                                     29.04.2012 3

 

Heede. Mit einer „plattdütsken Misse“ im großen Festzelt am Marktplatz haben am Samstagabend die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen der Feuerwehr in Heede begonnen. Am Sonntag führte ein großer Festumzug durch die Straßen der Gemeinde.

Der von Pater Bernhard Hagen zelebrierte Gottesdienst wurde komplett in plattdeutscher Sprache gehalten. Bernd Büter aus Haren-Erika hatte Texte und Lieder übersetzt. Hagen wies ebenso wie Pfarrer Johannes Hasselmann darauf hin, dass sich das Feuerwehrwesen in den vergangenen beiden Jahrhunderten stark geändert habe, nicht aber die Not der Menschen, wenn sie von Unglücken heimgesucht würden. Daher sei die Arbeit der Feuerwehr so bedeutungsvoll. Ralf Maennl von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde sagte, Feuerwehrleute seien im Sinne des Bibelspruchs „Einer trage des anderen Last“ Vorbild in der Gesellschaft.

Den anschließenden Kommersabend, den der Musikverein Heede mit anspruchsvollen musikalischen Werken begleitete, eröffnete Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick. (Darüber hatte unsere Zeitung bereits berichtet) Bögemann dankte allen Helfern, die bereits im Vorfeld am Gelingen der Jubiläumsfeierlichkeiten mitgewirkt hatten. Schirmherr Justizminister Bernd Busemann wies auf die neuen Einsatzfelder der Wehren hin. Als Mitverfasser der Samtgemeindechronik, in der der Beginn des Feuerwehrwesens in Heede dokumentiert worden war, machte er deutlich, dass das Emsland vor 200 Jahren unter französischer Regentschaft stand. Heede war als Kanton Hauptort der linksemsischen Gemeinden. „SG-Bürgermeister Hermann Wocken hätte heute seinen Amtssitz in Heede, wenn die politischen Verhältnisse so geblieben wären“, sagte Busemann und sorgte damit für Heiterkeit im Saal.

„Als Träger des Feuerwehrwesens sind wir glücklich, die Feuerwehr Heede als eine der ältesten Wehren im Emsland in unserer Samtgemeinde zu haben“, betonte Wocken. Die Feuerwehren seien die älteste Bürgerinitiative in der Gesellschaft. Hier hätten sich nicht „Wutbürger“, sondern „Mutbürger“ versammelt zum Einsatz für den Nächsten. Lobende Worte fand Wocken für die Partnerinnen und Familien der Feuerwehrleute, ohne deren Verständnis Feuerwehrarbeit nicht möglich wäre. Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann zeigte sich begeistert von der Beteiligung zahlreicher Bürger bei den Jubiläumsvorbereitungen. An vielen Stellen sei der Ort geschmückt worden, um die Verbundenheit „mit unserer Feuerwehr“ zum Ausdruck zu bringen. Auf die Belastung im Einsatzdienst, insbesondere nach schweren Verkehrsunfällen, wies stellvertretender Landrat Willfried Lübs hin, der zusammen mit dem neuen Dezernenten des Landkreises, Kreisrat Marc-André Burgdorf, gekommen war.

Die Glückwünsche der emsländischen Feuerwehren überbrachte Kreisbrandmeister Christoph Wessing. Die Heeder Feuerwehr sei vorbildlich aufgestellt und zeichne sich durch eine hohe Einsatzbereitschaft aus. „Uk up Platt“ verstand es der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, Heinz Jansen, den Wert der Arbeit der Feuerwehren zu beschreiben. Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg hatte das Feueremblem aus Edelmetall als Geschenk der Samtgemeindewehren Dörpen, Dersum und Kluse mitgebracht. Die Wünsche der örtlichen Vereineund den Dank für die Arbeit der Feuerwehr auch im gesellschaftlichen Umfeld der Emsgemeinde überbrachten Gunter Bruns und Franzis Hunfeld. Mit einem Sketch sorgte die Theatergruppe für Beifall.

Am Sonntagnachmittag traten die Feuerwehren des Altkreises Aschendorf-Hümmling zusammen mit den Musikkapellen aus Heede, Dersum und Ahlen zum großen Umzug durch die festlich geschmückten Straßen der Emsgemeinde an. Ein imposantes Bild bot der Kontrast der modernen Einsatzfahrzeuge mit den Oldtimerfahrzeugen. Am Ehrenmal bei der Kirche wurde zum Gedenken an die gefallenen Feuerwehrleute ein Kranz niedergelegt.

Während des bunten Feuerwehrnachmittages auf dem Marktplatz fanden die Vorführungen der historischen Löschgruppe Ihrhove und die Einsatzübung der Altersabteilung der Feuerwehr Sögel mit ihrer 100 Jahre alten, liebevoll gepflegten und immer noch einsatzfähigen Handdruckspitze großen Anklang. Manfred Nagel von der Feuerwehr Dörpen demonstrierte, wie gefährlich sich Fettbrände entwickeln können, und gab Brandschutztipps. Für die Unterhaltung der jüngsten Gäste hatte sich die Feuerwehr Heede allerhand einfallen lassen. Im Mittelpunkt standen die Hüpfburg und das Kinder-Schminken. Im Festzelt stärkten sich die Gäste mit selbst gebackenen Kuchen der Heeder Feuerwehrfrauen.

24.04.2012

Jubiläum mit Umzug, Fahrzeugschau und Brandschutzübungen

Feuerwehr Heede feiert 200-jähriges Bestehen

 24.04.2012

Die Feuerwehr bei der Einweihung ihres ersten Tanklöschfahrzeugs vor dem alten Feuerwehrhaus im Jahr 1961.

Heede. Mit einem zweitägigen Jubiläumsprogramm feiert die Freiwillige Feuerwehr Heede am kommenden Wochenende ihr 200-jähriges Bestehen. Los geht es am Samstag, 28. April, um 18.30 Uhr mit einer Floriansmesse auf Platt im Festzelt auf dem Marktplatz. Am Sonntag, 29. April, stehen ab 13 Uhr unter anderem ein Festumzug durch den Ort, eine Ausstellung von Feuerwehrfahrzeugen sowie historische Löschvorführungen und Brandschutzübungen auf dem Programm.

Eine Feuerspritze gab es in Heede nachweislich schon 1812. Aus vorliegenden Unterlagen, die jedoch keinen historisch sicheren Hintergrund haben, wird schon 40 Jahre vorher auf das Vorhandensein von Löscheinrichtungen in Heede hingewiesen. Das Kirchspiel Heede hatte laut der „Obligation“ vom 2. Dezember 1772 folgende „Utensilien“: Pastorat, Schulgebäude. Küsterei, Armenhaus, eine komplette Feuerspritze und zwei lederne Feuereimer. Da die Quellen jedoch nicht abgesichert sind, nimmt die Heeder Feuerwehr das Jahr 1812 als Basis für die Entstehung des Feuerwehrwesens.

Brandhorn am Fahrrad

Ältere Mitbürger berichten, dass es in den 20er- und 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eine durchaus einsatzfähige Feuerwehr gegeben hat. Die 1925 geborene Elisabeth Brand , Ehefrau des langjährigen Gemeindebrandmeisters Gerhard Brand, erinnert sich noch heute, dass am Marktplatz beim Hof Schade („Mögen“) das sogenannte „Brandhäuschen“ mit der hier untergebrachten Brandspitze stand. Beim Feueralarm meldete man sich bei verschiedenen Meldestellen im Ort, die durch ein spezielles Schild am Haus erkennbar waren. Die Bewohner, meist Wehrmänner, fuhren dann mit dem Rad durch den Ort und lösten mit ihrem Brandhorn Alarm für die Feuerwehr aus. Ein aktiver Brandbekämpfer war Elisabeth Brands damaliger Nachbar Benker Jan. „Mögen Betz“ spannte dann seine Pferde an und zog die Spritze zur Brandstelle. Elisabeth Brand erinnert sich an besonders schlimme Brände vor dem Krieg bei Terhorst-Wilken und bei Werdmann. Aus Überlieferungen weiß sie, dass auch in der Kirchstraße und mitten im Ort fürchterliche Brände gewütet haben, die viele Häuserreihen zum Raub der Flammen werden ließen. Unsere Zeitung berichtete 1937, dass die Feuerwehr den Marktplatz herrichtete, um einen ordentlichen Übungsplatz zu erhalten.

Während des Krieges wurden immer mehr Feuerwehrleute zum Wehrdienst eingezogen. Unter der Leitung des damaligen Bandmeisters Otto Schulte wurde dann gegen Ende des Krieges eine Frauenfeuerwehr aufgestellt, der auch Elisabeth Brand angehörte. Ausrücken brauchte die Frauenfeuerwehr jedoch nicht mehr, der Krieg war glücklicherweise kurze Zeit später zu Ende.

Ein Trupp einsatzbereiter Männer unter der Leitung von Robert Jansen belebte die Feuerwehr 1946 wieder – mit bescheidenen technischen Hilfsmitteln und ohne persönliche Schutzausrüstung. Wie sehr Improvisationskunst gefragt war, zeigt folgende Anekdote: Demnach hatte die Feuerwehr in der Zeit nach dem Krieg zwar eine Spritze, aber noch kein Transportfahrzeug. Man lieh sich im Ernstfall einen fahrbaren Untersatz und rückte aus. So wird überliefert, dass ein Gemüsehändler mit seinem dreirädrigen Kleinlaster gerade auf dem Marktplatz seine Waren anbot, als die Sirene aufheulte. Die „tatkräftige“ junge Feuerwehrtruppe räumte blitzschnell den Gemüsewagen leer, lud die Spritze und Schläuche auf und rückte blitzschnell aus, bevor der Gemüsehändler die Situation richtig begriffen hatte...

Drei „Zivilisten“ waren über Jahrzehnte eng mit der Feuerwehr verbunden: Bernhard Thörner als Bürgermeister und Verbandsvorsitzender des 1950 gegründeten Feuerlöschverbandes Heede-Dersum und sein Gemeindesekretär Gerhard Cloppenburg. Cloppenburg konnte wegen seiner schweren Kriegsbehinderung nicht am aktiven Dienst teilnehmen, er stand aber immer zur Verfügung, wenn es darum ging, die schriftlichen und organisatorischen Aufgaben der Feuerwehr zu erledigen.

„Mutter der Feuerwehr“

Und dann gab es noch eine „Mutter der Feuerwehr“, Anni Fugel. Sie stand zu jeder Tag-und-Nacht-Zeit bereit, um die Notrufe der Bürger entgegenzunehmen. Als „Leitstelle“ der Heeder Feuerwehr bediente sie fast 40 Jahre lang zusammen mit ihren Töchtern die Sirene. Auch wenn es darum ging, die Feuerwehr nach langen Einsätzen zu versorgen, war Anni Fugel zur Stelle.

Herausragendes Ereignis in der jüngsten Vergangenheit war der Bau des zweckmäßigen Feuerwehrhauses im Ortskern. Die vier Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Dörpen (Dörpen, Dersum, Kluse) pflegen eine gute Zusammenarbeit. Im Jubiläumsjahr besteht die Stützpunktfeuerwehr Heede um Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann (seit 2004 im Amt) aus 46 aktiven Feuerwehrleuten im Alter von 16 bis 62 Jahren und zehn Alterskameraden.

19.03.2012

Im April Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen Heeder Feuerwehr leistet Hilfe bei 36 Einsätzen

19.03.2012 

Heede. „2012, das Jahr der Feuerwehr.“ Das unterstrich Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann bei der Mitgliederversammlung der Feuerwehr der Emsgemeinde. Die Jubiläumsfeierlichkeiten finden am 28. und 29. April statt. Nach Darstellung von Pohlmann wird der Programmreigen am Samstag mit einem plattdeutschen Gottesdienst eröffnet. Am Sonntag findet unter anderem ein großer Umzug durch den Ort statt.

In seiner Begrüßung blickte Ortsbrandmeister Bernd Bögemann auch auf das Jahr zurück. Bei 36 Einsätzen, darunter 26 technische Hilfeleistungen und 10 Brandeinsätze, leistete die Feuerwehr insgesamt 703 Dienststunden. Hinzu kamen 2270 Stunden im Rahmen von 26 Dienstabenden. In der Wehr sind zurzeit 56 aktive Kameraden tätig. Zehn Kameraden gehören der Altersabteilung an. Der Altersdurchschnitt der Heeder Wehr beträgt 38 Jahre.

Weiterer Punkt der Versammlung waren Beförderungen und Neuwahlen. Einstimmig wiedergewählt wurde der bisherige Gruppenführer Georg Pelster. Klaus von Hebel und Hermann-Josef Bögemann wurden nach erfolgreich abgelegten Lehrgängen jeweils zu ersten Hauptfeuerwehrmännern befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Wolfgang Soring sowie Heinz Hunfeld, und Reiner Wegmann wurde zum Oberfeuerwehrmann benannt. Die drei Anwärter Sven Burberns, Andre Depeweg und Christopher Nintemann wurden nach ihrer Probezeit in den aktiven Dienst übernommen und zu Feuerwehrmännern befördert.

Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken dankte in einem Grußwort den Floriansjüngern für ihre Einsatzbereitschaft: „200 Jahre Feuerwehr heißt, 200 Jahre mal 365 Tage ehrenamtliche Tätigkeit, um das Hab und Gut der Bürger zu retten und zu sichern.“ Wocken wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Ortswehr Heede eine der ältesten Wehren des Landkreises Emsland sei.

Anton Lüken, Abschnittsleiter Nord, dankte den Kameraden der Heeder Feuerwehr für ihren Einsatz. Gleichzeitig gratulierte er allen beförderten Feuerwehrleuten und wünschte der Wehr für das Jubiläum im April ein gutes Gelingen.

12.02.2012

 „2012 ist das Jahr der Feuerwehr in Heede“

 

12.02.2012

 

Für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Heeder Feuerwehr wurde Hermann Kässens (4. von links, mit Ehefrau) mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Heinz von Hebel (6. von links, mit Ehefrau) wurde zum Oberlöschmeister befördert.Foto: br

 

br Heede. Bereits vor 200 Jahren gab es in der Emsgemeinde Heede Löscheinrichtungen, um den Bürger und dessen Hab und Gut zu schützen. Ende April soll dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. Im Rahmen des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Heede wurde Hermann Kässens für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.

 

Bürgermeister Antonius Pohlmann, der auch in seiner Funktion als stellvertretender Dörpener Samtgemeindebürgermeister gekommen war, hob hervor, dass die Feuerwehr Heede neben dem oftmals harten Einsatz- und Übungsdienst bei einer Vielzahl von Aktivitäten der Gemeinde ein zuverlässiger Partner sei. Die Gemeinde werde das Jubiläum der Wehr gebührend feiern. „Ich rufe 2012 zum Jahr der Feuerwehr aus“, sagte der Ratsvorsitzende unter dem Beifall der Zuhörer.

In seinem Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann von insgesamt 36 Einsätzen, darunter zehn Brände und 26 Hilfeleistungen. Neun Kameraden besuchten überörtliche Lehrgänge, um ihr theoretisches Wissen zu erweitern oder die Führungskompetenz zu erweitern. Alles in allem wurden im Jahr 2011 rund 3000 Stunden für die Feuerwehrarbeit aufgebracht.

Nicht ohne Stolz wies Bögemann auf die „sehr gute“ Personalstruktur der Heeder Feuerwehr hin. Zurzeit gehören 46 aktive Feuerwehrleute im Alter von 16 bis 62 Jahren und zehn Alterskameraden zur Wehr. Am 28. und 29. April feiert die Feuerwehr Heede zusammen mit den Wehren im Altkreis und der Bevölkerung „200 Jahre Feuerwehr Heede“.

Bögemann dankte seinen Kameraden für die aktive Mitarbeit in der Feuerwehr. Besondere Anerkennung gebühre den Partnerinnen, deren Verständnis für den ehrenamtlichen Dienst unentbehrlich sei. Abschließend betonte Bögemann, dass die Samtgemeinde Dörpen als Trägerin des Feuerwehrwesens auch im vergangenen Jahr die ordnungsgemäße Ausstattung der Wehr sichergestellt habe.

Seit 60 Jahren gehört Oberfeuerwehrmann Hermann Kässens zur Feuerwehr Heede. Kässens und seine Kameraden mussten die Feuerwehr nach dem Zweiten Weltkrieg mit primitiven Mitteln wiederaufbauen, denn Fahrzeuge und Geräte waren in den Kriegswirren vernichtet worden. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, Heinz Jansen, würdigte die Verdienste des Alterskameraden und überreichte ihm das Goldene Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg übereichte Gruppenführer Heinz von Hebel die Ernennungsurkunde zum Oberlöschmeister.

17.02.2011

 

45 Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Heede in 2010

 17.02.2011

 

Beförderung eines Leistungsträgers: Gruppenführer Heinz von Hebel (3. von links) erhielt aus der Hand von Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg (2. von links) die Ernennungsurkunden zum Löschmeister. Zu den ersten Gratulanten zählten der stellvertretende Ortsbrandmeister Hans Koop (links) und Ortsbrandmeister Bernd Bögemann (rechts). Foto: br

 

Heede. Dass die Freiwillige Feuerwehr (FF) Heede über eine starke Mannschaft verfügt, zeigte sich beim Kameradschaftsabend: Der Saal Kanne-Hunfeld war bis auf den letzten Platz besetzt. Laut Ortsbrandmeister Bernd Bögemann verfügt seine Wehr über 48 Einsatzkräfte und neun Mitglieder in der Altersabteilung.

 

Wie Bögemann berichtete, fuhr die FF Heede im letzten Jahr 45 Einsätze, darunter 32 Hilfeleistungen und 13 Brände mit 880 Einsatzstunden. Im Vorjahr hatte man 29 Einsatzfahrten gezählt. Übungen, Einsatzzeiten und Weiterbildungen erforderten in 2010 insgesamt 3560 Stunden.

Im letzten Jahr fanden nach Angaben des Ortsbrandmeisters fünf junge Männer den Weg in die Feuerwehr, sodass die Wehr personell bestens aufgestellt sei. Dank der finanziellen Unterstützung von Samtgemeinde und Landkreis konnten 2010 zwei neue Fahrzeuge in Dienst gestellt werden. Wie Bögemann weiter mitteilte, feierte man im letzten Jahr das 50-jährige Bestehen der Nikolausgruppe.

Aus der Hand von Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg nahm Gruppenführer Heinz von Hebel die Ernennungsurkunde zum Löschmeister entgegen. Von Hebel hatte die entsprechenden Lehrgänge absolviert und Führungsaufgaben in der Wehr übernommen.

 

 

 

Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen betonte anschließend, dass die Kommune für technische Ausstattung der Feuerwehr gesorgt habe, um den ehrenamtlichen Dienst zu unterstützen. Dank gelte neben den Feuerwehrleuten auch den Angehörigen für deren Verständnis für den nicht immer risikofreien Dienst.

Bürgermeister Antonius Pohlmann wies auf die Bedeutung der Wehren für das gemeindliche Leben hin, und Pfarrer Johanes Hasselmann gratulierte der Wehr zur jungen Mannschaft und erbat den Segen für die Einsatzkräfte.

10.03.2010

Gut gerüstet für den Autobahn-Einsatz
Feuerwehr Heede stellt Tanklöschfahrzeug und Mannschaftstransporter in Dienst
(EZ-Bericht vom 10.03.2010)

 

 TLF in Dienst

Besser als bisher für den Autobahneinsatz gerüstet ist die Freiwillige Feuerwehr Heede mit den neu beschafften Fahrzeugen. Das Tanklöschfahrzeug (rechts) ist mit modernster Löschtechnik und leistungsfähigen Rettungsgeräten ausgestattet. Mit dem Mannschaftstransportfahrzeug (links) können weitere neun Feuerwehrleute zur Einsatzstelle fahren. Fotos: br

 

 

Allen Grund zufeiern hatten am Montagabend die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heede: Gleich zwei neue Feuerwehrfahrzeuge wurden von Pfarrer Ansgar Wilker geweiht und von der Samtgemeinde Dörpen ihrer Bestimmung übergeben. Als „einmaliges Ereignis“ bezeichnet Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen die gleichzeitige Segnung und Übergabe von zwei neuen Einsatzwagen.

Neben der Ersatzbeschaffung für ein fast 30 Jahre altes Tanklöschfahrzeug vom Typ TLF 8 stellte die Kommune ein zusätzliches Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) bereit. „Damit ist die Wehr bestens für den Autobahneinsatz zwischen Lathen und Rhede gerüstet“, hoben Hansen und der Fachbereichsleiter Rainer Benken vom Landkreis hervor. Bislang konnten nur zwölf Feuerwehrmänner mit den Einsatzfahrzeugen auf die Autobahn ausrücken. Weitere nachrückende Kräfte mussten unter gefährlichen Bedingungen mit Privat-Pkw nachrücken, schilderte Benken. Das vorhandene Löschgruppenfahrzeug und die beiden neu erworbenen Wagen transportieren 21 Feuerwehrmänner. Das neue Tanklöschfahrzeug kostete 190 000 Euro, der Landkreis beteiligte sich mit 35 000 Euro. Für das gebraucht erworbene MTF mussten 19 000 Euro (Zuschuss Landkreis: 5000 Euro) aufgewendet werden. Ortsbrandmeister Bernd Bögemann stellte nicht ohne Stolz die beiden Neuanschaffungen vor. Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 mit einer Truppbesatzung wurde von der Firma Schlingmann (Dissen) auf einem Mercedes Benz Atego 1326 aufgebaut. Das 14,5 Tonnen schwere Allrad-Fahrzeug leistet 260 PS und fasst 3000 Liter Löschwasser. Auch wegen der erhöhten Anforderungen auf der Autobahn wurde der hydraulische Rettungssatz auf der rechten Fahrzeugseite eingebaut. Der fernbediente Xenon-Lichtmast wird von der Lichtmaschine des Fahrzeuges gespeist.
Ein wehrinterner „Bauausschuss“ unter Leitung von Hans Koop und Hermann Vey wurde eng in die Planungen einbezogen. Mit einem 100 PS leistenden Motor wird das MTF „Ford Transit“ angetrieben. Neben neun Sitzplätzen sind in diesem Fahrzeug Telefon, Fax, Sprechfunk- und Sicherungseinrichtungen für den Straßenverkehr eingebaut. Die Inneneinrichtung wurde in Eigenleistungerstellt. Die Materialien finanzierten Sponsoren aus Heede

.bergabe Schlssel TLF

Den symbolischen Fahrzeugschlüssel erhielt (v. l.) Ortsbrandmeister Bernd Bögemann von Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen.

Außerdem abgebildet: Gemeindebrandmeister Heiner Wegmann, Fachbereichsleiter Rainer Benken (Landkreis), Kreisbrandmeister Christoph Wessing.


Kreisbrandmeister Christoph Wessing und Gemeindebrandmeister Heiner Wegmann bestätigten die Wichtigkeit, neben der Ersatzbeschaffung für das TLF zusätzlich auch ein Mannschaftstransportfahrzeug bereitzustellen. Die Wehren in der Samtgemeinde Dörpen seien vorbildlich ausgestattet, meinte der Kreisbrandmeister. Bürgermeister Antonius Pohlmann begrüßte die Gäste nach der Einweihung im neuen Haus des Bürgers, das unter anderem durch dieMithilfe der Feuerwehr gebaut wurde. Der Musikverein Heede sorgte für den musikalischen Rahmen bei der Festveranstaltung.