Montag, 18. Juni 2018
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25.07.2017

Gerd Gruber folgt auf Wilhelm Liesen

Stellvertretender Feuerwehrchef in Dörpen tritt zurück

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Geehrte und Ehrende sind Hermann-Josef Santen (v.l.), Harald Gerdes, Wilfried Ahlers, Gerd Gruber, Reiner Wegmann, Hans Koop, Wilhelm Liesen, Andreas Stricker, Hermann Wocken, Werner Schaa und Horst Kloppenburg. Foto: Jens Sievers

jsie Dörpen.

Aus persönlichen Gründen tritt Wilhelm Liesen von seinem Amt als stellvertretender Gemeindebrandmeister der Samtgemeine Dörpen zurück. Er wurde in einer Feierstunde im Sitzungssaal des Dörpener Rathauses verabschiedet.

Seit April 2004 fungierte Liesen als Stellvertreter von Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) dankte Liesen im Namen des Rates und der Verwaltung für seinen herausragenden Einsatz in der Feuerwehr auf Gemeindeebene. Horst Kloppenburg dankte Liesen für die sehr gute Zusammenarbeit. Wocken und Kloppenburg freuen sich, dass Liesen trotz seines Rückzuges nach wie vor Teil des Gemeindekommandos als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Kluse ist. Mit seiner Erfahrung ist er eine große Bereicherung, so Wocken.

In der jüngsten Gemeindekommandositzung wurde Gerd Gruber als neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister einstimmig gewählt. Nach Beschluss des Samtgemeinderates konnte nun offiziell die Ernennungsurkunde ausgehändigt werden. Bereits Gerd Gruber senior übernahm Führungsaufgaben auf Gemeindeebene. Insgesamt acht Jahre fungierte Gruber senior als Gemeindebrandmeister. Wocken freute sich, dass es einen nahtlosen Übergang in der Feuerwehrführung gegeben hat. Gruber sei ein gestandener Feuerwehrmann mit viel Erfahrung. Seit 1998 leitet Gruber bereits die Dersumer Feuerwehr. Gruber bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und freue sich auf seine neue Aufgabe. Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Übergabe der Ernennungsurkunde für Hans Koop an. Koop wurde für weitere sechs Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister in der Feuerwehr Heede ernannt.

16.07.2017

Schlauch mit Helm befüllt

Spielerisches Feuerwehr-Camp begeistert Kinder in Heede

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Wie bei den Feuersteins: Mit den Beinen trieben die Heeder Feuerwehrmänner das eigens gebaute Feuerwehrauto aus Holz während des Camps voran. Foto: Jens Sievers

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Während der Feuerwehr-Olympiade musste unter anderem ein Schlauch mit einem Einsatzhelm befüllt werden. Foto: Jens Sievers

 

jsie Heede. Erstmals hat die Feuerwehr Heede ein „Fire-Camp“ zur Nachwuchsförderung durchgeführt. Dafür wurde ein eigenes Lager auf dem Camping-Park von Feuerwehrmitglied Bernd Eden errichtet.

Mit einem gemeinschaftlichen Frühstück aller Familienangehörigen wurde das Camp offiziell eröffnet. Im Anschluss bemalten die Kinder das Camp-Banner und die Zelte wurden aufgebaut. Eine besondere Aktion überlegte sich das Organisationsteam. In mühseliger Kleinarbeit bauten die Teilnehmer ein Feuerwehrauto aus Holz. Anstatt eines Motors wurde das Gefährt mit den Beinen der Besatzung angetrieben. Unter Blaulicht „fuhr“ das Holzauto auch gleich zu seinem ersten Übungseinsatz. Auf dem Campplatz musste ein brennendes Holzhaus gelöscht werden. Das Szenario sah vor, dass sich noch ein Kind in dem Gebäude aufhielt und gerettet werden musste. Spielerisch und mit viel Humor zeigten die Einsatzkräfte dabei ihr Können. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Teilnehmer für die gelungene Showeinlage.

Der Abend endete mit einem Beisammensein am Lagerfeuer. Ein Großteil der Campbewohner übernachtete in den errichteten Zelten. Nach einem Frühstück am nächsten Morgen startete eine Spieleolympiade. Dabei mussten die Jungen und Mädchen an verschiedenen Stationen ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen. An einer Station galt es beispielsweise mit einem Feuerwehhelm einen Schlauch zu befüllen. Im Anschluss wurden die Sieger der „Feuerwehr-Olympiade“ geehrt und das Camp mit einem abschließenden Mittagessen beendet. Ortsbrandmeister Reiner Wegmann und Hans Kopp sowie das Organisationsteam waren mit dem Ablauf des zweitägigen „Fire-Camps“ sehr zufrieden und kündigten eine Wiederholung an.

21.05.2017

Hans macht weiter

17.03.2017

Rückblick auf das Jahr 2016

Heeder Feuerwehrleute leisteten 779 Einsatzstunden ab

 

 GV 2017

 

Neben Bürgermeister Antonius Pohlmann (links) waren Beförderte, Gewählte und Ehrende bei der Versammlung: Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (von links), stellvertretender Ortsbrandmeister Hans Koop, Wilhelm Pelster, Clemens Soring, Winfred Haverlach, Ansgar Meyer, Andre Bergmann, Domenick Freye, Stefan Bölscher, Michael Thieben, Klaus von Hebel, Johannes Schnieders und Gerd Köbbe, Abschnitstleiter Nord. Foto: Jens Sievers

jsie Heede. In seinem Jahresrückblick zog Ortsbrandmeister Reiner Wegmann Bilanz. Ein arbeitsreiches Jahr mit 34 Einsätzen verzeichnete die Feuerwehr Heede im Jahr 2016, bei denen 779 Einsatzstunden geleistet wurden.

Die Einsätze gliederten sich in 18 Brandeinsätze und 16 Hilfeleistungen. Zu insgesamt 11 Fehlalarmen durch eine auslösende Brandmeldeanlage im Umspannwerk wurde die Feuerwehr Heede im vergangenen Jahr alarmiert. Wegmann dankte allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit. Demnach leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3066 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung. Zurzeit sind 59 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind 12 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Der Altersdurchschnitt der aktiven Einsatzkräfte liegt bei 39,6 Jahren. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit.

Neuwahlen im Ortskommando

Im Mittelpunkt der Versammlungen standen die Wahlen einiger Positionen im Ortskommando. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Hans Koop wurde einstimmig für eine weitere Amtsperiode von sechs Jahren gewählt. Die Funktion des Sicherheitsbeauftragten übernimmt weiterhin Clemens Soring. Als Beisitzer fungiert Klaus von Hebel. Als stellvertretender Atemschutzwart wurde Stefan Bölscher wiedergewählt. Hermann-Josef Bögemann kandidierte nicht erneut für die Funktion des Fahnenträgers. Diese Aufgabe übernimmt zukünftig Wilhelm Pelster. Im Festausschuss ersetzt Sven Burberns Bernd Bögemann.

Feuerwehrleute befördert

Nach Ablauf der entsprechenden Dienstjahre und Absolvierung der erforderlichen Lehrgänge wurden auf Beschluss des Ortskommandos die Kameraden Andre Bergmann, Ansgar Meyer und Winfred Haverlach zu Oberfeuerwehrleuten befördert. Nach erfolgreich abgeschlossener Grundausbildung wurden die Kameraden Domenick Freye, Johannes Schnieders und Michael Thieben zum Feuerwehrmann befördert und somit endgültig in die Wehr aufgenommen.

Bürgermeister Antonius Pohlmann dankte allen anwesenden Kameraden für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung.

10.02.2017

Ehrung für Johannes Bögemann

Arbeitsreiches Jahr 2016 für Feuerwehr in Heede

 

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Eine Ehrung für langjährigen Feuerwehrarbeit und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede. Das Bild zeigt Oberlöschmeister Georg Pelster (3.v.l.), Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (5.v.l.) und Jubilar Johannes Bögemann (10.v.l.) zusammen mit ihren Partnerinnen. Links im Bild SG-Bürgermeister Hermann Wocken, ganz rechts Verbandgeschäftsführer Lambert Brand. Foto: Florian Bethke

 

Heede. Der neue Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Heede, Reiner Wegmann blickt auf das erste „volle Amtsjahr“ mit insgesamt 34 Einsätzen zurück. Dies teilte er anlässlich des Feuerwehrfestes mit. Johannes Bögemann erhielt das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 40 Jahre Feuerwehrarbeit.

Das geht aus einer Mitteilung der Feuerwehr Heede hervor. Demnach betonte Reiner Wegmann in einer Ansprache , dass er bei der Übernahme des Amtes als Ortsbrandmeisters wertvolle Unterstützung durch seinen Stellvertreter Hans Kopp und das Ortskommando erfahren habe.

Seine Wehr blicke auf insgesamt 34 Einsätze im Jahr 2016 zurück, darunter alleine 18 Brandeinsätze. Die Meldungen von Brandmeldeanlagen (BMA), viele davon Fehlalarme, machen mittlerweile auch der Heeder Feuerwehr zu schaffen. Darüber hinaus beteiligte sich die Wehr an örtlichen Veranstaltungen und ist verantwortlich für den Nikolausbesuch. Nach Angaben Wegmanns gehören 59 Kameraden, darunter 12 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, zur FF Heede. Die Ausstattung sei in Ordnung, einige Anschaffungen wie die neue Wärmebildkamera habe man über Sponsoren finanzieren können. In den nächsten Jahren müsse eine Ersatzbeschaffung für das Löschgruppenfahrzeug angedacht werden. Für dieses Jahr plane man ein Aktionswochenende mit den Familien der Feuerwehrleute.

Veranstaltung für Familien

„Gut zu wissen, dass es mit euch in Heede eine schlagkräftige Feuerwehr gibt“; sagte Samtgemeinde(SG)-Bürgermeister Hermann Wocken. Die SG werde die notwendigen Anschaffungen für die Ortswehren weiterhin positiv begleiten. Es sei erfreulich, dass die Wehr auch an die Familien der Kameraden denke und sich eine besondere Veranstaltung vorgenommen habe. Der stellvertretende Heeder Bürgermeisters Otto Flint schloss sich Wockens Worten an und bezeichnete die Wehr als einen „Stützpfeiler“ in der Gemeinde, der immer verlässlich sei.

Der Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, Lambert Brand, ehrte den Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung, Johannes Bögemann für seine 40-jährige Arbeit in der FF Heede mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Brand hob hervor, dass Bögemann stets aktiv und hilfsbereit mitgewirkt habe und auch jetzt noch der Wehr bei Tätigkeiten außerhalb des Einsatzdienstes zur Verfügung stehe. Er betonte auch, dass es gar nicht so einfach sei, heutzutage ein Ortsbrandmeisteramt zu übernehmen.

Neben dem Einsatz- und Übungsdienst erschwerten die ständige Ausweitung der Bürokratie und des Formalismus die ehrenamtliche Arbeit. „Reiner, du hast das erste Amtsjahr mit Bravour gemeistert“, lobte Brand den jungen Leiter der Feuerwehr. Wichtig sei, in der Ausbildungsarbeit den Themen „Sicherheit“ einen hohen Stellenwert einzuräumen.

Zwei Beförderungen

Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg konnte zwei Kameraden befördern, nachdem sie die entsprechenden Lehrgänge absolviert haben. Reiner Wegmann ist jetzt Hauptlöschmeister, Georg Pelster wurde zum Oberlöschmeister befördert. Kloppenburg freute sich, dass die vier Samtgemeindewehren gut zusammenarbeiten und erfolgreich unterwegs seien.

 

 

05.04.2016

 05.04.2016

Das Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Heede mit Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (Mitte), den beförderten Andreas Haverkorn (links) und Ralf Schlömer (Dritter von links) sowie Bürgermeister Antonius Pohlmann (Zweiter von rechts). Foto: Jens Sievers

si Heede. Zum ersten Mal hat der neue Ortsbrandmeister von Heede, Reiner Wegmann, die Jahresbilanz 2015 der Freiwilligen Feuerwehr vorgestellt. Zu 34 Einsätzen musste ausgerückt werden, bei denen 1045 Einsatzstunden geleistet wurden.

Die Alarmierungen gliederten sich in zehn Brandeinsätze und 24 Hilfeleistungen. Wegmann dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit. An Dienstabenden und in sonstigen Veranstaltungen kamen 3579 Stunden zusammen.

Zurzeit sind 60 Mitglieder in der Feuerwehr tätig, wovon zwölf der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet sind. Der Altersdurchschnitt der aktiven Einsatzkräfte liegt laut Wegmann bei 38,2 Jahren. Nachwuchssorgen habe die Feuerwehr Heede nicht.

Mobiler Defibrillator angeschafft

Im vergangenen Jahr seien drei junger Heeder für die Mitarbeit in der Wehr gewonnen worden, so Wegmann. Sein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit. 2015 wurde ein mobiler Defibrillator angeschafft, um im Notfall schnell reagieren zu können.

Beförderungen zum Hauptfeuerwehrmännern

Nach Ablauf der entsprechenden Dienstjahre und der Teilnahme an den erforderlichen Lehrgängen wurden Andreas Haverkorn, Ralf Schlömer und Hans Hermann Ahrens zu Hauptfeuerwehrmännern befördert.

Wahlen zum Ortskommando

Das Ortskommando der Feuerwehr Heede setzt sich nach den anstehenden Wahlen zusammen aus Gruppenführer Heinz von Hebel, Schriftführer Georg Pelster, seinem Stellvertreter Hans-Hermann Ahrens, Atemschutzwart Wolfgang Soring, den Beisitzern Stefan Bölscher und Daniel Bölscher, sowie den stellvertretenden Gruppenführern Georg Pelster und Stefan Bölscher und dem stellvertretenden . Gerätewart Joachim Soring.

Die Funktion der Fahnenträger übernehmen Heinrich Brand und Bernd Bögemann. Als Ersatz steht Wilhelm Terhorst zur Verfügung. Hans-Hermann Ahrens löste Klaus von Hebel im Festausschuss ab. Getränkewart bleibt Bernd Ganseforth.

Bürgermeister Antonius Pohlmann dankte allen Feuerwehrmitgliedern für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung. Er überreichte Ortsbrandmeister Reiner Wegmann eine Tasche für den neuen Defibrillator.

17.12.2015

presse 17.12.15

21.02.2016

 21.2.2016

Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede. Foto: Jens Sievers

Heede. Ehrungen und Beförderungen haben im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede gestanden. Die freiwilligen Einsatzkräfte rückten im vergangenen Jahr 34-mal aus. Der neue Ortsbrandmeister Reiner Wegmann sprach von einem einsatzreichen Jahr mit 1045 Stunden.

Die Einsätze gliederten sich in 10 Brandeinsätze und 24 Hilfeleistungen. Wegmann zufolge leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3579 Stunden.

Zurzeit sind 60 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind zwölf der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Im vergangenen Jahr konnten drei junge Heeder für das Feuerwehramt gewonnen werden, so Wegmann. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die Zusammenarbeit. 2015 wurde ein mobiler Defibrillator angeschafft.

Wegmann hob in seiner Ansprache besonders Bernd Bögemann für seine langjährige Tätigkeit als Ortsbrandmeister hervor. „Leider sieht das Niedersächsische Brandschutzgesetz eine Altersgrenze von 63 Jahren vor, wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre Bernd Bögemann noch 20 Jahre Ortsbrandmeister“, führte Reiner Wegmann weiter fort. Bögemann war im Dezember feierlich verabschiedet und zum Ehrenbrandmeister ernannt worden.

Für 25- jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Reinhard Frye und Hermann-Josef Bögemann durch den stellvertretenden Brandabschnittsleiter Nord, Hans-Bernd Ahlers, mit dem Niedersächsischen Ehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet. Für 40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen wurde Hermann Bölscher geehrt. Zum Oberlöschmeister wurde Ortsbrandmeister Wegmann nach Abschluss der geforderten Lehrgänge und Dienstzeit durch Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg befördert.

Bürgermeister und stellvertretender Dörpener Samtgemeindebürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) dankte den Wehrmännern im Namen des Rates und der Verwaltung für die geleistete Arbeit. Man könne sich an 365 Tagen immer auf die Feuerwehr verlassen, zollte Pohlmann den Feuerwehrleuten großes Lob.

Mithilfe von gewerblichen Unterstützern wurde eine neue Internetpräsenz ins Leben gerufen werden. Sie soll in den nächsten Wochen „online“ geschaltet werden.

29.09.2015

presse 29.09.2015

04.04.2015

04.04.2015

16.02.2015

16.02.2015

09.04.2014

GV 2014 09.04 

Viel Vertrauen hat Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (links) in die Freiwillige Feuerwehr Heede, aus deren Reihen nun einige Feuerwehrleute befördert worden sind. Foto: Jens Sievers

 

jsi/svm Heede. Der Betreiber des Umspannwerks in Heede, Tennet, beteiligt sich mit 70000 Euro an den Brandschutzkosten der Samtgemeinde Dörpen. Das teilte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heede mit.

Schaum und Schaumwerfer müssten beispielsweise angeschafft werden, erklärte Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann auf Nachfrage. Seine Truppe besäße zwar selbst Vorräte, für das Umspannwerk müssten jedoch größere Mengen vorgehalten werden. Personell sieht Bögemann seine Feuerwehrleute für einen möglichen Einsatz am Umspannwerk gut gerüstet: Alle Kameraden seien ausreichend geschult. Zudem seien Übungen auf dem Gelände geplant.

Wocken erklärte auf Nachfrage, dass durch das Umspannwerk für den Brandschutz in Dörpen eine neue Situation entstanden sei. Entsprechend freue er sich darüber, dass Tennet „sich seiner Verantwortung bewusst ist und sich auch finanziell an den Kosten beteiligt.“

Während der Versammlung blickte Ortsbrandmeister Bögemann auf das vergangene Feuerwehrjahr zurück – ein in seinen Augen eher ruhiges Jahr: Zu 32 Einsätzen sei die Wehr ausgerückt, darunter neun Brandeinsätze mit 223 Einsatzstunden und 23 technische Hilfeleistungen mit 270 Einsatzstunden. Die regelmäßigen Dienstabende hinzugerechnet, komme die Feuerwehr so auf eine große Summe an Stunden, die ehrenamtlich für die Gemeinde Heede geleistet wurden. Dafür dankte Bögemann seinen Feuerwehrkollegen.

Ortsbürgermeister Antonius Pohlmann würdigte zusätzlich, dass die Feuerwehrleute auch im Gemeindeleben aktiv seien. So veranstalten sie beispielsweise den Nikolausumzug und den Luftballonwettbewerb. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken zeigte sich aufgrund der hohen Einsatz- und Alarmbereitschaft beeindruckt. Es sei nicht selbstverständlich, 365 Tage im Jahr bereit zu sein, ehrenamtlich Menschen zu helfen.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Besetzung von Posten im Ortskommando. Clemens Soring übernahm die Funktion des Sicherheitsbeauftragten von Heinz von Hebel. Als Beisitzer wurde Klaus von Hebel wiedergewählt. Neuer stellvertretender Atemschutzgerätewart ist Stefan Bölscher. Er beerbt Hermann-Josef Bögemann, der den Posten nach nunmehr zwölf Jahren aufgab. Bögemann übernimmt von nun an die Position des Fahnenträgers. Bernd Bögemann ist jetzt Kopf des Festausschusses.

Nach erfolgreich abgeschlossenen Lehrgängen und der Ableistung der erforderlichen Dienstzeit wurde Andre Deepeweg zum Oberfeuerwehrmann befördert. Markus Brand ist von nun an Hauptfeuerwehrmann. Zum ersten Hauptfeuerwehrmann wurden Stefan Bölscher sowie Norbert Potts befördert.

29.04.2012

Jubiläum mit buntem Programm

Heeder feiern 200 Jahre Feuerwehr

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Viele Glückwünsche und Worte der Anerkennung konnten Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann und sein Stellvertreter Hans Koop (rechts beziehungsweise links am Feuerwehremblem) von den Ehrengästen und Festrednern des Kommersabends entgegennehmen.

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Heede. Mit einer „plattdütsken Misse“ im großen Festzelt am Marktplatz haben am Samstagabend die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen der Feuerwehr in Heede begonnen. Am Sonntag führte ein großer Festumzug durch die Straßen der Gemeinde.

Der von Pater Bernhard Hagen zelebrierte Gottesdienst wurde komplett in plattdeutscher Sprache gehalten. Bernd Büter aus Haren-Erika hatte Texte und Lieder übersetzt. Hagen wies ebenso wie Pfarrer Johannes Hasselmann darauf hin, dass sich das Feuerwehrwesen in den vergangenen beiden Jahrhunderten stark geändert habe, nicht aber die Not der Menschen, wenn sie von Unglücken heimgesucht würden. Daher sei die Arbeit der Feuerwehr so bedeutungsvoll. Ralf Maennl von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde sagte, Feuerwehrleute seien im Sinne des Bibelspruchs „Einer trage des anderen Last“ Vorbild in der Gesellschaft.

Den anschließenden Kommersabend, den der Musikverein Heede mit anspruchsvollen musikalischen Werken begleitete, eröffnete Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick. (Darüber hatte unsere Zeitung bereits berichtet) Bögemann dankte allen Helfern, die bereits im Vorfeld am Gelingen der Jubiläumsfeierlichkeiten mitgewirkt hatten. Schirmherr Justizminister Bernd Busemann wies auf die neuen Einsatzfelder der Wehren hin. Als Mitverfasser der Samtgemeindechronik, in der der Beginn des Feuerwehrwesens in Heede dokumentiert worden war, machte er deutlich, dass das Emsland vor 200 Jahren unter französischer Regentschaft stand. Heede war als Kanton Hauptort der linksemsischen Gemeinden. „SG-Bürgermeister Hermann Wocken hätte heute seinen Amtssitz in Heede, wenn die politischen Verhältnisse so geblieben wären“, sagte Busemann und sorgte damit für Heiterkeit im Saal.

„Als Träger des Feuerwehrwesens sind wir glücklich, die Feuerwehr Heede als eine der ältesten Wehren im Emsland in unserer Samtgemeinde zu haben“, betonte Wocken. Die Feuerwehren seien die älteste Bürgerinitiative in der Gesellschaft. Hier hätten sich nicht „Wutbürger“, sondern „Mutbürger“ versammelt zum Einsatz für den Nächsten. Lobende Worte fand Wocken für die Partnerinnen und Familien der Feuerwehrleute, ohne deren Verständnis Feuerwehrarbeit nicht möglich wäre. Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann zeigte sich begeistert von der Beteiligung zahlreicher Bürger bei den Jubiläumsvorbereitungen. An vielen Stellen sei der Ort geschmückt worden, um die Verbundenheit „mit unserer Feuerwehr“ zum Ausdruck zu bringen. Auf die Belastung im Einsatzdienst, insbesondere nach schweren Verkehrsunfällen, wies stellvertretender Landrat Willfried Lübs hin, der zusammen mit dem neuen Dezernenten des Landkreises, Kreisrat Marc-André Burgdorf, gekommen war.

Die Glückwünsche der emsländischen Feuerwehren überbrachte Kreisbrandmeister Christoph Wessing. Die Heeder Feuerwehr sei vorbildlich aufgestellt und zeichne sich durch eine hohe Einsatzbereitschaft aus. „Uk up Platt“ verstand es der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, Heinz Jansen, den Wert der Arbeit der Feuerwehren zu beschreiben. Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg hatte das Feueremblem aus Edelmetall als Geschenk der Samtgemeindewehren Dörpen, Dersum und Kluse mitgebracht. Die Wünsche der örtlichen Vereineund den Dank für die Arbeit der Feuerwehr auch im gesellschaftlichen Umfeld der Emsgemeinde überbrachten Gunter Bruns und Franzis Hunfeld. Mit einem Sketch sorgte die Theatergruppe für Beifall.

Am Sonntagnachmittag traten die Feuerwehren des Altkreises Aschendorf-Hümmling zusammen mit den Musikkapellen aus Heede, Dersum und Ahlen zum großen Umzug durch die festlich geschmückten Straßen der Emsgemeinde an. Ein imposantes Bild bot der Kontrast der modernen Einsatzfahrzeuge mit den Oldtimerfahrzeugen. Am Ehrenmal bei der Kirche wurde zum Gedenken an die gefallenen Feuerwehrleute ein Kranz niedergelegt.

Während des bunten Feuerwehrnachmittages auf dem Marktplatz fanden die Vorführungen der historischen Löschgruppe Ihrhove und die Einsatzübung der Altersabteilung der Feuerwehr Sögel mit ihrer 100 Jahre alten, liebevoll gepflegten und immer noch einsatzfähigen Handdruckspitze großen Anklang. Manfred Nagel von der Feuerwehr Dörpen demonstrierte, wie gefährlich sich Fettbrände entwickeln können, und gab Brandschutztipps. Für die Unterhaltung der jüngsten Gäste hatte sich die Feuerwehr Heede allerhand einfallen lassen. Im Mittelpunkt standen die Hüpfburg und das Kinder-Schminken. Im Festzelt stärkten sich die Gäste mit selbst gebackenen Kuchen der Heeder Feuerwehrfrauen.

24.04.2012

Jubiläum mit Umzug, Fahrzeugschau und Brandschutzübungen

Feuerwehr Heede feiert 200-jähriges Bestehen

 24.04.2012

Die Feuerwehr bei der Einweihung ihres ersten Tanklöschfahrzeugs vor dem alten Feuerwehrhaus im Jahr 1961.

Heede. Mit einem zweitägigen Jubiläumsprogramm feiert die Freiwillige Feuerwehr Heede am kommenden Wochenende ihr 200-jähriges Bestehen. Los geht es am Samstag, 28. April, um 18.30 Uhr mit einer Floriansmesse auf Platt im Festzelt auf dem Marktplatz. Am Sonntag, 29. April, stehen ab 13 Uhr unter anderem ein Festumzug durch den Ort, eine Ausstellung von Feuerwehrfahrzeugen sowie historische Löschvorführungen und Brandschutzübungen auf dem Programm.

Eine Feuerspritze gab es in Heede nachweislich schon 1812. Aus vorliegenden Unterlagen, die jedoch keinen historisch sicheren Hintergrund haben, wird schon 40 Jahre vorher auf das Vorhandensein von Löscheinrichtungen in Heede hingewiesen. Das Kirchspiel Heede hatte laut der „Obligation“ vom 2. Dezember 1772 folgende „Utensilien“: Pastorat, Schulgebäude. Küsterei, Armenhaus, eine komplette Feuerspritze und zwei lederne Feuereimer. Da die Quellen jedoch nicht abgesichert sind, nimmt die Heeder Feuerwehr das Jahr 1812 als Basis für die Entstehung des Feuerwehrwesens.

Brandhorn am Fahrrad

Ältere Mitbürger berichten, dass es in den 20er- und 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eine durchaus einsatzfähige Feuerwehr gegeben hat. Die 1925 geborene Elisabeth Brand , Ehefrau des langjährigen Gemeindebrandmeisters Gerhard Brand, erinnert sich noch heute, dass am Marktplatz beim Hof Schade („Mögen“) das sogenannte „Brandhäuschen“ mit der hier untergebrachten Brandspitze stand. Beim Feueralarm meldete man sich bei verschiedenen Meldestellen im Ort, die durch ein spezielles Schild am Haus erkennbar waren. Die Bewohner, meist Wehrmänner, fuhren dann mit dem Rad durch den Ort und lösten mit ihrem Brandhorn Alarm für die Feuerwehr aus. Ein aktiver Brandbekämpfer war Elisabeth Brands damaliger Nachbar Benker Jan. „Mögen Betz“ spannte dann seine Pferde an und zog die Spritze zur Brandstelle. Elisabeth Brand erinnert sich an besonders schlimme Brände vor dem Krieg bei Terhorst-Wilken und bei Werdmann. Aus Überlieferungen weiß sie, dass auch in der Kirchstraße und mitten im Ort fürchterliche Brände gewütet haben, die viele Häuserreihen zum Raub der Flammen werden ließen. Unsere Zeitung berichtete 1937, dass die Feuerwehr den Marktplatz herrichtete, um einen ordentlichen Übungsplatz zu erhalten.

Während des Krieges wurden immer mehr Feuerwehrleute zum Wehrdienst eingezogen. Unter der Leitung des damaligen Bandmeisters Otto Schulte wurde dann gegen Ende des Krieges eine Frauenfeuerwehr aufgestellt, der auch Elisabeth Brand angehörte. Ausrücken brauchte die Frauenfeuerwehr jedoch nicht mehr, der Krieg war glücklicherweise kurze Zeit später zu Ende.

Ein Trupp einsatzbereiter Männer unter der Leitung von Robert Jansen belebte die Feuerwehr 1946 wieder – mit bescheidenen technischen Hilfsmitteln und ohne persönliche Schutzausrüstung. Wie sehr Improvisationskunst gefragt war, zeigt folgende Anekdote: Demnach hatte die Feuerwehr in der Zeit nach dem Krieg zwar eine Spritze, aber noch kein Transportfahrzeug. Man lieh sich im Ernstfall einen fahrbaren Untersatz und rückte aus. So wird überliefert, dass ein Gemüsehändler mit seinem dreirädrigen Kleinlaster gerade auf dem Marktplatz seine Waren anbot, als die Sirene aufheulte. Die „tatkräftige“ junge Feuerwehrtruppe räumte blitzschnell den Gemüsewagen leer, lud die Spritze und Schläuche auf und rückte blitzschnell aus, bevor der Gemüsehändler die Situation richtig begriffen hatte...

Drei „Zivilisten“ waren über Jahrzehnte eng mit der Feuerwehr verbunden: Bernhard Thörner als Bürgermeister und Verbandsvorsitzender des 1950 gegründeten Feuerlöschverbandes Heede-Dersum und sein Gemeindesekretär Gerhard Cloppenburg. Cloppenburg konnte wegen seiner schweren Kriegsbehinderung nicht am aktiven Dienst teilnehmen, er stand aber immer zur Verfügung, wenn es darum ging, die schriftlichen und organisatorischen Aufgaben der Feuerwehr zu erledigen.

„Mutter der Feuerwehr“

Und dann gab es noch eine „Mutter der Feuerwehr“, Anni Fugel. Sie stand zu jeder Tag-und-Nacht-Zeit bereit, um die Notrufe der Bürger entgegenzunehmen. Als „Leitstelle“ der Heeder Feuerwehr bediente sie fast 40 Jahre lang zusammen mit ihren Töchtern die Sirene. Auch wenn es darum ging, die Feuerwehr nach langen Einsätzen zu versorgen, war Anni Fugel zur Stelle.

Herausragendes Ereignis in der jüngsten Vergangenheit war der Bau des zweckmäßigen Feuerwehrhauses im Ortskern. Die vier Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Dörpen (Dörpen, Dersum, Kluse) pflegen eine gute Zusammenarbeit. Im Jubiläumsjahr besteht die Stützpunktfeuerwehr Heede um Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann (seit 2004 im Amt) aus 46 aktiven Feuerwehrleuten im Alter von 16 bis 62 Jahren und zehn Alterskameraden.

19.03.2012

Im April Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen Heeder Feuerwehr leistet Hilfe bei 36 Einsätzen

19.03.2012 

Heede. „2012, das Jahr der Feuerwehr.“ Das unterstrich Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann bei der Mitgliederversammlung der Feuerwehr der Emsgemeinde. Die Jubiläumsfeierlichkeiten finden am 28. und 29. April statt. Nach Darstellung von Pohlmann wird der Programmreigen am Samstag mit einem plattdeutschen Gottesdienst eröffnet. Am Sonntag findet unter anderem ein großer Umzug durch den Ort statt.

In seiner Begrüßung blickte Ortsbrandmeister Bernd Bögemann auch auf das Jahr zurück. Bei 36 Einsätzen, darunter 26 technische Hilfeleistungen und 10 Brandeinsätze, leistete die Feuerwehr insgesamt 703 Dienststunden. Hinzu kamen 2270 Stunden im Rahmen von 26 Dienstabenden. In der Wehr sind zurzeit 56 aktive Kameraden tätig. Zehn Kameraden gehören der Altersabteilung an. Der Altersdurchschnitt der Heeder Wehr beträgt 38 Jahre.

Weiterer Punkt der Versammlung waren Beförderungen und Neuwahlen. Einstimmig wiedergewählt wurde der bisherige Gruppenführer Georg Pelster. Klaus von Hebel und Hermann-Josef Bögemann wurden nach erfolgreich abgelegten Lehrgängen jeweils zu ersten Hauptfeuerwehrmännern befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Wolfgang Soring sowie Heinz Hunfeld, und Reiner Wegmann wurde zum Oberfeuerwehrmann benannt. Die drei Anwärter Sven Burberns, Andre Depeweg und Christopher Nintemann wurden nach ihrer Probezeit in den aktiven Dienst übernommen und zu Feuerwehrmännern befördert.

Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken dankte in einem Grußwort den Floriansjüngern für ihre Einsatzbereitschaft: „200 Jahre Feuerwehr heißt, 200 Jahre mal 365 Tage ehrenamtliche Tätigkeit, um das Hab und Gut der Bürger zu retten und zu sichern.“ Wocken wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Ortswehr Heede eine der ältesten Wehren des Landkreises Emsland sei.

Anton Lüken, Abschnittsleiter Nord, dankte den Kameraden der Heeder Feuerwehr für ihren Einsatz. Gleichzeitig gratulierte er allen beförderten Feuerwehrleuten und wünschte der Wehr für das Jubiläum im April ein gutes Gelingen.

12.02.2012

 „2012 ist das Jahr der Feuerwehr in Heede“

 

12.02.2012

 

Für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Heeder Feuerwehr wurde Hermann Kässens (4. von links, mit Ehefrau) mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Heinz von Hebel (6. von links, mit Ehefrau) wurde zum Oberlöschmeister befördert.Foto: br

 

br Heede. Bereits vor 200 Jahren gab es in der Emsgemeinde Heede Löscheinrichtungen, um den Bürger und dessen Hab und Gut zu schützen. Ende April soll dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. Im Rahmen des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Heede wurde Hermann Kässens für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.

 

Bürgermeister Antonius Pohlmann, der auch in seiner Funktion als stellvertretender Dörpener Samtgemeindebürgermeister gekommen war, hob hervor, dass die Feuerwehr Heede neben dem oftmals harten Einsatz- und Übungsdienst bei einer Vielzahl von Aktivitäten der Gemeinde ein zuverlässiger Partner sei. Die Gemeinde werde das Jubiläum der Wehr gebührend feiern. „Ich rufe 2012 zum Jahr der Feuerwehr aus“, sagte der Ratsvorsitzende unter dem Beifall der Zuhörer.

In seinem Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann von insgesamt 36 Einsätzen, darunter zehn Brände und 26 Hilfeleistungen. Neun Kameraden besuchten überörtliche Lehrgänge, um ihr theoretisches Wissen zu erweitern oder die Führungskompetenz zu erweitern. Alles in allem wurden im Jahr 2011 rund 3000 Stunden für die Feuerwehrarbeit aufgebracht.

Nicht ohne Stolz wies Bögemann auf die „sehr gute“ Personalstruktur der Heeder Feuerwehr hin. Zurzeit gehören 46 aktive Feuerwehrleute im Alter von 16 bis 62 Jahren und zehn Alterskameraden zur Wehr. Am 28. und 29. April feiert die Feuerwehr Heede zusammen mit den Wehren im Altkreis und der Bevölkerung „200 Jahre Feuerwehr Heede“.

Bögemann dankte seinen Kameraden für die aktive Mitarbeit in der Feuerwehr. Besondere Anerkennung gebühre den Partnerinnen, deren Verständnis für den ehrenamtlichen Dienst unentbehrlich sei. Abschließend betonte Bögemann, dass die Samtgemeinde Dörpen als Trägerin des Feuerwehrwesens auch im vergangenen Jahr die ordnungsgemäße Ausstattung der Wehr sichergestellt habe.

Seit 60 Jahren gehört Oberfeuerwehrmann Hermann Kässens zur Feuerwehr Heede. Kässens und seine Kameraden mussten die Feuerwehr nach dem Zweiten Weltkrieg mit primitiven Mitteln wiederaufbauen, denn Fahrzeuge und Geräte waren in den Kriegswirren vernichtet worden. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, Heinz Jansen, würdigte die Verdienste des Alterskameraden und überreichte ihm das Goldene Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg übereichte Gruppenführer Heinz von Hebel die Ernennungsurkunde zum Oberlöschmeister.

17.02.2011

 

45 Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Heede in 2010

 17.02.2011

 

Beförderung eines Leistungsträgers: Gruppenführer Heinz von Hebel (3. von links) erhielt aus der Hand von Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg (2. von links) die Ernennungsurkunden zum Löschmeister. Zu den ersten Gratulanten zählten der stellvertretende Ortsbrandmeister Hans Koop (links) und Ortsbrandmeister Bernd Bögemann (rechts). Foto: br

 

Heede. Dass die Freiwillige Feuerwehr (FF) Heede über eine starke Mannschaft verfügt, zeigte sich beim Kameradschaftsabend: Der Saal Kanne-Hunfeld war bis auf den letzten Platz besetzt. Laut Ortsbrandmeister Bernd Bögemann verfügt seine Wehr über 48 Einsatzkräfte und neun Mitglieder in der Altersabteilung.

 

Wie Bögemann berichtete, fuhr die FF Heede im letzten Jahr 45 Einsätze, darunter 32 Hilfeleistungen und 13 Brände mit 880 Einsatzstunden. Im Vorjahr hatte man 29 Einsatzfahrten gezählt. Übungen, Einsatzzeiten und Weiterbildungen erforderten in 2010 insgesamt 3560 Stunden.

Im letzten Jahr fanden nach Angaben des Ortsbrandmeisters fünf junge Männer den Weg in die Feuerwehr, sodass die Wehr personell bestens aufgestellt sei. Dank der finanziellen Unterstützung von Samtgemeinde und Landkreis konnten 2010 zwei neue Fahrzeuge in Dienst gestellt werden. Wie Bögemann weiter mitteilte, feierte man im letzten Jahr das 50-jährige Bestehen der Nikolausgruppe.

Aus der Hand von Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg nahm Gruppenführer Heinz von Hebel die Ernennungsurkunde zum Löschmeister entgegen. Von Hebel hatte die entsprechenden Lehrgänge absolviert und Führungsaufgaben in der Wehr übernommen.

 

 

 

Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen betonte anschließend, dass die Kommune für technische Ausstattung der Feuerwehr gesorgt habe, um den ehrenamtlichen Dienst zu unterstützen. Dank gelte neben den Feuerwehrleuten auch den Angehörigen für deren Verständnis für den nicht immer risikofreien Dienst.

Bürgermeister Antonius Pohlmann wies auf die Bedeutung der Wehren für das gemeindliche Leben hin, und Pfarrer Johanes Hasselmann gratulierte der Wehr zur jungen Mannschaft und erbat den Segen für die Einsatzkräfte.

10.03.2010

Gut gerüstet für den Autobahn-Einsatz
Feuerwehr Heede stellt Tanklöschfahrzeug und Mannschaftstransporter in Dienst
(EZ-Bericht vom 10.03.2010)

 

 TLF in Dienst

Besser als bisher für den Autobahneinsatz gerüstet ist die Freiwillige Feuerwehr Heede mit den neu beschafften Fahrzeugen. Das Tanklöschfahrzeug (rechts) ist mit modernster Löschtechnik und leistungsfähigen Rettungsgeräten ausgestattet. Mit dem Mannschaftstransportfahrzeug (links) können weitere neun Feuerwehrleute zur Einsatzstelle fahren. Fotos: br

 

 

Allen Grund zufeiern hatten am Montagabend die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heede: Gleich zwei neue Feuerwehrfahrzeuge wurden von Pfarrer Ansgar Wilker geweiht und von der Samtgemeinde Dörpen ihrer Bestimmung übergeben. Als „einmaliges Ereignis“ bezeichnet Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen die gleichzeitige Segnung und Übergabe von zwei neuen Einsatzwagen.

Neben der Ersatzbeschaffung für ein fast 30 Jahre altes Tanklöschfahrzeug vom Typ TLF 8 stellte die Kommune ein zusätzliches Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) bereit. „Damit ist die Wehr bestens für den Autobahneinsatz zwischen Lathen und Rhede gerüstet“, hoben Hansen und der Fachbereichsleiter Rainer Benken vom Landkreis hervor. Bislang konnten nur zwölf Feuerwehrmänner mit den Einsatzfahrzeugen auf die Autobahn ausrücken. Weitere nachrückende Kräfte mussten unter gefährlichen Bedingungen mit Privat-Pkw nachrücken, schilderte Benken. Das vorhandene Löschgruppenfahrzeug und die beiden neu erworbenen Wagen transportieren 21 Feuerwehrmänner. Das neue Tanklöschfahrzeug kostete 190 000 Euro, der Landkreis beteiligte sich mit 35 000 Euro. Für das gebraucht erworbene MTF mussten 19 000 Euro (Zuschuss Landkreis: 5000 Euro) aufgewendet werden. Ortsbrandmeister Bernd Bögemann stellte nicht ohne Stolz die beiden Neuanschaffungen vor. Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 mit einer Truppbesatzung wurde von der Firma Schlingmann (Dissen) auf einem Mercedes Benz Atego 1326 aufgebaut. Das 14,5 Tonnen schwere Allrad-Fahrzeug leistet 260 PS und fasst 3000 Liter Löschwasser. Auch wegen der erhöhten Anforderungen auf der Autobahn wurde der hydraulische Rettungssatz auf der rechten Fahrzeugseite eingebaut. Der fernbediente Xenon-Lichtmast wird von der Lichtmaschine des Fahrzeuges gespeist.
Ein wehrinterner „Bauausschuss“ unter Leitung von Hans Koop und Hermann Vey wurde eng in die Planungen einbezogen. Mit einem 100 PS leistenden Motor wird das MTF „Ford Transit“ angetrieben. Neben neun Sitzplätzen sind in diesem Fahrzeug Telefon, Fax, Sprechfunk- und Sicherungseinrichtungen für den Straßenverkehr eingebaut. Die Inneneinrichtung wurde in Eigenleistungerstellt. Die Materialien finanzierten Sponsoren aus Heede

.bergabe Schlssel TLF

Den symbolischen Fahrzeugschlüssel erhielt (v. l.) Ortsbrandmeister Bernd Bögemann von Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen.

Außerdem abgebildet: Gemeindebrandmeister Heiner Wegmann, Fachbereichsleiter Rainer Benken (Landkreis), Kreisbrandmeister Christoph Wessing.


Kreisbrandmeister Christoph Wessing und Gemeindebrandmeister Heiner Wegmann bestätigten die Wichtigkeit, neben der Ersatzbeschaffung für das TLF zusätzlich auch ein Mannschaftstransportfahrzeug bereitzustellen. Die Wehren in der Samtgemeinde Dörpen seien vorbildlich ausgestattet, meinte der Kreisbrandmeister. Bürgermeister Antonius Pohlmann begrüßte die Gäste nach der Einweihung im neuen Haus des Bürgers, das unter anderem durch dieMithilfe der Feuerwehr gebaut wurde. Der Musikverein Heede sorgte für den musikalischen Rahmen bei der Festveranstaltung.